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LA BOHEME, 2008
© MR Film / Foto: Petro Domenigg
Wie auch die ProduzentInnenverbände und der Verband Filmregie in einer Aussendung betonten, ist der Dachverband ebenfalls überzeugt, dass verstärkte Investitionen in österreichische Film- und Serienproduktion ausschließlich positive Effekte hat: Die Produktion österreichischer Dokumentar- und Spielfilme sowie Serien sichert Arbeitsplätze und garantiert Wertschöpfung im eigenen Land. Der ORF profitiert von dem Umstand, Filme und Serien beliebig oft wiederholen zu können und aus seinem Archiv, das sich seit Jahren verringert, schöpfen zu können.
Analysen belegen, dass ZuseherInnen, wenn ihnen österreichisches Programm geboten wird, dieses bevorzugt wählen und mit einer hohen Quote belohnen. Ein überaus wichtiger Aspekt ist zudem die Schaffung und mehr noch die Sicherung von Arbeitsplätzen und der notwendigen Infrastruktur, die durch den Entfall der Gebührenrefundierung nach wie vor gefährdet sind.

Umso mehr ist dem Vorstoß von Richard Grasl Respekt zu zollen, zeugt er doch von einer soliden kaufmännischen Einschätzung, aber auch von einer Wertschätzung dem national und international so geschätzten österreichischem Filmschaffen gegenüber. Er weiß damit die gesamte österreichische Filmbranche hinter sich.

Rückfragehinweis:
Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden
Dr. Maria Anna Kollmann
Tel. 01-5269741
Mail: office@filmschaffende.at
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