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SCHNELL ERMITTELT
© ORF / Foto: Peter Altendorfer
Am kommenden 8. März werden in Österreich und weltweit wieder Frauen* auf der Straße und an anderen Orten für ihre Rechte und gegen Unterdrückung, Sexismus und patriarchale Systeme kämpfen. Diskriminierung, Unterdrückung und Gewalt aufgrund von Geschlecht werden meist nicht isoliert erfahren, sondern sind verschränkt mit Unterdrückung aufgrund von ethnischem, sozio-ökonomischem und geographischem Hintergrund, Liebes-, Begehrens- und Beziehungsformen, Aussehen, körperlicher und psychischer Verfasstheit, Religion, Sprache, Aufenthaltsstatus, Alter und vielem mehr.

In Österreich verdienen Frauen* um fast ein Viertel weniger als Männer*, sie sind in vielen gesellschaftlichen Machtpositionen weit weniger vertreten, in vielen Situationen sind sie psychischer, sexueller und sexualisierter Gewalt ausgesetzt.
Frauen*, vor allem Alleinerzieherinnen*, Frauen* ohne österreichische Staatsbürgerinnenschaft und über lange Zeit Arbeitslose*, sind verstärkt von Armut betroffen – die Reformen der Mindestsicherungsregelungen durch die ober- und niederösterreichischen Landesregierungen bedeuten massive Verschlechterungen für asylberechtigte und subsidiär schutzberechtigte Frauen*, Kinder sowie Frauen* mit Behinderungen.
Österreichische Politiker_innen wollen Frauen* vorschreiben, welche Kleidungsstücke sie (nicht) zu tragen haben und instrumentalisieren feministische Forderungen für ihre rassistische und sexistische Politik.

Im Kunst- und Kulturbereich, der von prekären Arbeitsverhältnissen ebenso wie von ausbeuterischen Praktika geprägt ist und in dem die soziale Lage der Kunst- und Kulturschaffenden anhaltend schlecht ist, sind Frauen* überproportional vertreten. In den Chefetagen dreht sich dieses Verhältnis wieder um, und es ist kein Einzelfall, dass der Museumsdirektor zwanzig Mal so viel verdient wie die Kunstvermittlerin*. Der Median des persönlichen Jahreseinkommens von Künstlerinnen* lag in der letzten Erhebung bei 10.700 Euro netto, Gender Pay Gap 26%.

Gegen all das gibt es Widerstand auf zahlreichen Ebenen!
Nicht nur am 8. März, sondern 365 Tage im Jahr!


Veranstaltungen zum 8. März finden sich unter Kulturrat Österreich Agenda Brennpunkte

Rückfragen:
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Gumpendorfer Str. 63b
1060 Wien
contact@kulturrat.at
Kulturrat Österreich

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