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KOMM, SÜSSER TOD, 2004
© Dor Film / Foto: Petro Domenigg
Wahrnehmung der Rechte durch die VdFS
Wahrnehmung von Rechten durch die VdFS

• Die VdFS ist die einzige in Österreich zugelassene Verwertungsgesellschaft für Rechte von Filmschaffenden (Regie, Kamera, Schnitt, Filmarchitektur, Kostümbild) und FilmschauspielerInnen. Das bedeutet, dass Leerkassettenvergütung und Kabelvergütung, die in Österreich anfallen, nur durch die VDFS kassiert und weitergegeben werden darf.

• Durch ein Netz von Gegenseitigkeitsverträgen ist sichergestellt, dass die Bezugsberechtigten der VdFS solche und ähnliche Einnahmen aus dem Ausland, die dort von Schwestergesellschaften der VdFS kassiert werden, erhalten. Umgekehrt funktioniert das genau so.

Die VdFS zahlt Tantiemen, die sie für ihre Bezugsberechtigten von ausländischen Schwestergesellschaften übernimmt, ohne jegliche Abzüge an ihre Mitglieder aus.

3. Es ist üblich, aber nicht zwingend, dass Filmschaffende und Schauspielerinnen mit Wohnsitz in Österreich die VdFS mit der Wahrnehmung ihrer Rechte betrauen.

Allerdings ist es nicht möglich, dass man gleichzeitig Bezugsberechtigte/r mehrerer Verwertungsgesellschaften ist.

Die VdFS genießt den Ruf, eine der besten Filmverwertungsgesellschaften Europas zu sein (umfangreiche Erfassung ausgestrahlter Filmwerke, prompte Auszahlung der angefallenenTantiemen, freundliche und kundige Beratung in relevanten Fragen), sodass für Filmschaffende und Schauspielerinnen eine Rechtewahrnehmung durchaus empfehlenswert erscheint.

• Die Zugehörigkeit zur VdFS hat einen weiteren Vorteil. Wer mindestens 1 Jahr dabei ist, kann bei sozialen Notlagen Mittel aus sozialen und kulturellen Einrichtungen (SKE) in Anspruch nehmen. Solche sozialen Notlagen können aus Krankheit, Arbeitslosigkeit, Unfällen oder Ähnlichem resultieren. Wenn aber der/die Filmschaffende/Schauspielerin nicht Mitglied der VdFS ist, können solche Leistungen nicht beansprucht werden.

• Prinzipiell ist ein Wechsel von einer Verwertungsgesellschaft zu einer anderen unproblematisch. Will etwa jemand von einer ausländischen Verwertungsgesellschaft zur VdFS wechseln, wird das von der VdFS auch praktisch abgewickelt.

Der Brief, mit dem die Mitgliedschaft bei der ausländischen Verwertungsgesellschaft beendet wird, und der neue Wahrnehmungsvertrag mit der VdFS werden sofort ausgefertigt. Die ausländische Gesellschaft nimmt eine solche Kündigung anstandslos zur Kenntnis und die Tantiemenverrechnung geht ab diesem Zeitpunkt lückenlos auf die VdFS über.

Zusammenfassend:

• Es gilt die freie Wahl der Verwertungsgesellschaft

• Empfehlenswert ist die Verwertungsgesellschaft am Wohnsitz

• Voraussetzung für soziale Leistungen von der VdFS ist die einjährige Zugehörigkeit

• Beim Wechsel von anderen Verwertungsgesellschaften zur VdFS wird die Abwicklung von der VdFS übernommen

Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden, Bösendorferstrasse 4/13, A - 1010 Wien, T: 01-5047620

VDFS Website, office@vdfs.at

häufig gestellte Fragen, überarbeitet 2013:
FAQ VDFS


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