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	<title>Arbeitsrecht &#8211; Dachverband der österreichischen Filmschaffenden</title>
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		<title>BEHIND THE LENS</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/arbeitsrecht/behind-the-lens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 09:39:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Die IMAGO Studie BEHIND THE LENS zu den Arbeits- und Lebensbedingungen von Kamera Crews in Europa wurde am [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="x1lliihq x1plvlek xryxfnj x1n2onr6 xyejjpt x15dsfln x193iq5w xeuugli x1fj9vlw x13faqbe x1vvkbs x1s928wv xhkezso x1gmr53x x1cpjm7i x1fgarty x1943h6x x1i0vuye xvs91rp xo1l8bm x5n08af x10wh9bi xpm28yp x8viiok x1o7cslx" dir="auto"><span class="x193iq5w xeuugli x13faqbe x1vvkbs xt0psk2 x1i0vuye xvs91rp xo1l8bm x5n08af x10wh9bi xpm28yp x8viiok x1o7cslx x126k92a">Die IMAGO Studie BEHIND THE LENS zu den Arbeits- und Lebensbedingungen von Kamera Crews in Europa wurde am 11. Novembert 2025 vor dem EU Parlament präsentiert.</span></span></p>
<p><a href="https://www.filmschaffende.at/wp-content/uploads/2025/12/BEHIND-THE-LENS-FINAL.pdf">BEHIND THE LENS</a></p>
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		<title>Pressemitteilung Kulturrat Österreich</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/arbeitsrecht/pressemitteilung-kulturrat-oesterreich-17/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2022 13:37:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[AMS]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturrat]]></category>
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					<description><![CDATA[AMS: Zuverdienst stärken, nicht schwächen &#160; Kulturrat Österreich fordert Lösungen für langjährige Probleme. &#160; Erneut ist eine Reform [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>AMS: Zuverdienst stärken, nicht schwächen</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Kulturrat Österreich fordert Lösungen für langjährige Probleme.</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erneut ist eine Reform der Arbeitslosenversicherung angekündigt. Die Interessen der Versicherten müssen dabei im Zentrum stehen. Das bedeutet finanzielle Absicherung in Zeiten von Erwerbslosigkeit und bestmögliche Strukturen, um wieder in Beschäftigung zu kommen. Dazu gehören auch Möglichkeiten der Aus- und Fortbildung. Im Fokus der aktuellen Pläne stehen allerdings Verschärfungen und – vor allem – der Entzug von Zuverdienstmöglichkeiten. Das jedoch würde den Weg zu Arbeitsverhältnissen in Kunst, Kultur und Medien erheblich erschweren. Üblicherweise werden diese zudem nicht durch das AMS vermittelt, vielmehr sind Sichtbarkeit und professionelle Aktivität im Feld die entscheidenden Faktoren.</p>
<h4><strong>Erwerbsrealitäten sind von vielfältigen Arbeitsverhältnissen geprägt. </strong></h4>
<p>Im Bereich Kunst, Kultur und freie Medien erfordern nicht zuletzt die geringen Einkommen im gesamten Sektor häufig, dass selbstständige und unselbstständige Tätigkeiten parallel ausgeübt werden. Typisch ist auch, dass sich kurze, projektbezogene Anstellungen mit längeren Beschäftigungen abwechseln. Geringfügige Aufträge oder Engagements bestehen mal längerfristig parallel, mal punktuell auch tageweise. Dazwischen liegen immer wieder Phasen der Erwerbslosigkeit. Das liegt vielfach an der Abhängigkeit von Projektförderungen (Lücken zwischen den Calls, Einreichphasen ohne Finanzierung &#8230;), in manchen Sparten an der typischen Erwerbsstruktur (tageweise Anstellungen im Film, kurzfristige Engagements im Theater &#8230;)..Hinzu kommen Jobverluste (auch des „Brotjobs“) oder eine berufliche Umorientierung. Tanz beispielsweise ist kaum eine Tätigkeit, die ein ganzes Erwerbsleben lang ausgeübt werden wird.</p>
<h4><strong>Zuverdienst muss möglich bleiben.<br />
</strong></h4>
<p>Zuverdienstmöglichkeiten zu AMS-Bezügen sind ebenso – existenziell – notwendig, wie auch sonst sozialversicherungsfreie Einkommen bis zur Geringfügigkeitsgrenze notwendige Bestandteile eines flexiblen Erwerbslebens in Kunst, Kultur und freien Medien sind. Und sie tragen wesentlich dazu bei, dass Künstler_innen und Kulturarbeiter_innen kontinuierlich in ihren Branchen tätig sein können – in einem Umfeld, in dem es in der Regel darauf ankommt, präsent zu bleiben, manchmal auch nur mit kleinen, kurzfristigen Jobs.</p>
<h4></h4>
<h4><strong>Parallelen zu Wissenschaft und Erwachsenenbildung.<br />
</strong></h4>
<p>Der Arbeitsmarkt des Sektors weist Ähnlichkeiten etwa mit dem Wissenschaftsbetrieb mit großen Teilen der Medienarbeit und der Erwachsenenbildung auf. Hier wie dort, aber zunehmend auch in anderen Sektoren der Wirtschaft, sind Prekarisierung der Betroffenen und in der Folge Altersarmut weit verbreitet. Eine Einschränkung oder das Streichen des Zuverdiensts am AMS reißt nicht nur Lücken in die jeweiligen Einkommen, sondern in die gesamte Erwerbsrealität des Sektors.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Armutsgefährdung als Schwelle für Zuverdienst.<br />
</strong></h4>
<p>Änderungen am Zuverdienst braucht es aber sehr wohl. Selbstständige Einkommen dürfen derzeit im Kalenderjahr das 12fache der monatlichen Geringfügigkeitsgrenze nicht übersteigen, ganz egal wie lang oder kurz ein Arbeitslosengeldbezug in diesem Jahr gedauert hat. Das führt schon jetzt zwangsläufig zur Aufgabe eines Anspruchs auf AMS-Bezug oder drohender Rückzahlung. Und es führt insbesondere gegen Jahresende sogar dazu, dass es sich Betroffene nicht leisten können, einen selbstständigen Auftrag anzunehmen, wenn Rückzahlungen drohen. Das ist kontraproduktiv und verhindert Erwerbsarbeit. Genau hier sehen wir akuten Änderungsbedarf: Zuverdienst sollte grundsätzlich und immer bis zur Armutsgefährdungsschwelle zulässig sein.</p>
<p>Unsere zentralen Anforderungen an eine Arbeitslosenversicherungsnovelle:</p>
<p><a href="https://kulturrat.at/konkrete-schritte-zur-verbesserung-der-arbeitslosenversicherung">Kulturrat ALV</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>EU-Kommission</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/arbeitsrecht/eu-kommission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2022 14:42:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Dachverband hat zum Entwurf einer Mitteilung der EU-Kommission für Leitlinien zur Anwendung des EU-Wettbewerbsrechts auf Tarifverträge über [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Der Dachverband hat zum Entwurf einer Mitteilung der EU-Kommission für <strong>Leitlinien zur Anwendung des EU-Wettbewerbsrechts auf Tarifverträge über die Arbeitsbedingungen von Solo-Selbständigen</strong> eine Stellungnahme verfasst. Der Dachverband sieht in dem Entwurf eine Chance, der Lösung der Problematik von selbständig und unselbständig Tätigen in der Filmbranche näherzukommen. Bei einigen Vorschlägen sieht er jedoch weiteren Handlungsbedarf bzw. die Notwendigkeit von Anpassungen. Die Stellungnahme im Detail: <a href="https://www.filmschaffende.at/wp-content/uploads/2022/02/EU_Mitteilung_Soloselbständige_Stellungnahme_DVF_2022_02_22.pdf">Stellungnahme Dachverband</a></p>
<p>Der Kulturrat Österreich hat ebenfalls eine Stellungnahme zu den Leitlinien abgegeben, hier zu finden: <a href="https://kulturrat.at/kollektivvertraege-fuer-selbststaendige">Stellungnahme Kulturrat Österreich</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fair Pay bei Bundesförderungen</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/arbeitsrecht/fair-pay-bei-bundesfoerderungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Feb 2022 11:51:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Pay]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Pilotphase für Fair Pay hat begonnen, auch bereits eingereichte Projekte können bis 31. März nachgereicht werden. Wir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pilotphase für Fair Pay hat begonnen, auch bereits eingereichte Projekte können bis 31. März nachgereicht werden. Wir freuen uns über diesen Erfolg unserer Fair-Pay-Kampagne. Die Datenblätter für die diversen Sparten sind online unter: <a href="https://www.bmkoes.gv.at/Kunst-und-Kultur/Pilotphase-Fair-Pay.html#Datenblatt">Pilotphase Fair Pay BMKÖS</a> abrufbar.</p>
<p>Als Basis für die Berechnung sollen unsere Honorarempfehlungen im Fair Pay-Reader des Kulturrat herangezogen werden, siehe: <a href="https://www.filmschaffende.at/arbeitsrecht/fair-pay-reader/">Fair Pay-Reader Kulturrat Österreich</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Fair-Pay-Gap in Kunst und Kultur</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/arbeitsrecht/fair-pay-gap-in-kunst-und-kultur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jan 2022 12:07:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Die 2021 vom Österreichischen Gallup-Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport durchgeführte Umfrage [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die 2021 vom Österreichischen Gallup-Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport durchgeführte Umfrage zur finanziellen Situation von Kunst- und Kultureinrichtungen in Österreich wurde seitens des Ministeriums veröffentlicht. Mit Hilfe der erhobenen Zahlen soll eine Fair-Pay-Strategie erarbeitet werden. Die Ergebnisse im Detail und die Studie zum Download: <a href="https://www.bmkoes.gv.at/Kunst-und-Kultur/Neuigkeiten/Fair-Pay-in-Kunst-und-Kultur.html">Fair-Pay-Gap in Kunst und Kultur</a></p>
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		<item>
		<title>6,5 Mio. Euro für Fair Pay</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/arbeitsrecht/65-mio-euro-fuer-fair-pay/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2022 14:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie die Staatssekretärin für Kunst und Kultur, Andrea Mayer, in einer Pressekonferenz heute ankündigte, ergreift das BMKÖS Maßnahmen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Staatssekretärin für Kunst und Kultur, Andrea Mayer, in einer Pressekonferenz heute ankündigte, ergreift das BMKÖS Maßnahmen, um den Fair Pay Gap zu schließen. Zunächst stehen Mittel in Höhe von 6,5 Mio. Euro für zweckgewidmete Fair-Pay-Zuschüsse zur Verfügung. Ab Februar soll es Gespräche mit den Bundesländern, dem Städte- und Gemeindebund sowie den Interessenvertretungen zu einer gemeinsamen Fair-Pay-Strategie geben. Der Dachverband der Filmschaffenden wird an diesen Gesprächen teilnehmen und die Interessen der Filmschaffenden vertreten. Siehe dazu: <a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220127_OTS0094/fair-pay-in-kunst-und-kultur-bund-stellt-2022-65-mio-euro-zur-verfuegung">APA OTS BMKÖS</a></p>
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			</item>
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		<title>Fair Pay Reader</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/arbeitsrecht/fair-pay-reader/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2021 15:37:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Kulturrat Österreich hat für die in ihm vertretenen Sparten einen Fair Pay Reader veröffentlicht, nachzulesen unter: Fair_Pay_Reader_KulturratOesterreich_2021 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kulturrat Österreich hat für die in ihm vertretenen Sparten einen Fair Pay Reader veröffentlicht, nachzulesen unter:</p>
<p><a href="https://www.filmschaffende.at/wp-content/uploads/2022/01/Fair_Pay_Reader_KulturratOesterreich_2021.pdf">Fair_Pay_Reader_KulturratOesterreich_2021</a></p>
<p>Ab Seite 53 gibt es alle Infos zum Filmbereich.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Geringfügigkeit Warnung</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/arbeitsrecht/geringfuegigkeit-warnung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dafa_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Nov 2018 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Dachverband der Filmschaffenden reagiert auf die Abschaffung der täglichen Geringfügigkeitsgrenze, gegen die er seit März des Vorjahres [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Dachverband der Filmschaffenden reagiert auf die Abschaffung der täglichen Geringfügigkeitsgrenze, gegen die er seit März des Vorjahres mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln kämpft, bisher leider ohne Erfolg, mit einer Warnung an alle Filmschaffenden.<br />
Alle Details dazu finden sich im Downloadbereich.</p>
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		<item>
		<title>Pressemitteilung Kulturrat Österreich</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/arbeitsrecht/pressemitteilung-kulturrat-oesterreich-7/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dafa_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jan 2018 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Unselbstständig &#124; Selbstständig &#124; Erwerbslos. Zweiteilige Studie zu Problemen von Kunstschaffenden in der sozialen Absicherung erschienen. Studie Film [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unselbstständig | Selbstständig | Erwerbslos.<br />
Zweiteilige Studie zu Problemen von Kunstschaffenden in der sozialen Absicherung erschienen.</p>
<p><a href="http://kulturrat.at/agenda/sozialerechte/studie2017">Studie</a><br />
Film ab! Drei arbeitsintensive Wochen als Kamerafrau stehen an, und in zwei Monaten ein gut bezahlter Artist Talk bei einem Festival. Ein Lehrauftrag im nächsten Wintersemester ist vertraglich fixiert. Der Verkauf einer künstlerischen Arbeit oder ein Texthonorar für eine kurzfristig angefragte Kunstkritik sind immer möglich, Phasen der Erwerbslosigkeit zwischendurch nicht auszuschließen. Dieses Beispiel von kombinierter selbstständiger und unselbstständiger Tätigkeit mit Phasen der Erwerbslosigkeit ist fordernde Lebensrealität für viele Kunstschaffende und prekär Tätige generell. Die Folgen sind eingeschränkte soziale Rechte, eine unzulängliche soziale Absicherung und ein erhöhtes Armutsrisiko.</p>
<p>Wo hakt es in den Sozialversicherungsgesetzen? Wieso versagen Arbeitslosenversicherung und AMS-Praxis vielfach angesichts typischer Erwerbsbiografien von Kunstschaffenden? Welche Lösungen können welche Probleme mildern oder gar beseitigen? Und was lässt sich daraus auch für andere prekär Tätige lernen und ableiten? Neue Lösungsansätze zu finden, die nicht nur für den Kunstbereich tauglich sind, war und ist ein wichtiges Anliegen des Kulturrat Österreich. Die Arbeiterkammer Wien hat die Anregung aufgegriffen und ein zweiteiliges Studienprojekt beauftragt, in dem die strukturellen Problemlagen aus sozialwissenschaftlicher sowie aus juristischer Sicht betrachtet wurden. Die beiden Studienteile liegen nun als Veröffentlichungen vor.</p>
<p>Im sozialwissenschaftlichen Studienteil werden auf Basis von Interviews mit Expert_innen von Interessengemeinschaften des Kunst-, Kultur- und Medienfeldes einerseits und von relevanten Behörden und Institutionen (BMASK, AMS, SVA, KSVF) andererseits die zentralen Konflikt- und Problemfelder analysiert und Schlussfolgerungen und Handlungsoptionen präsentiert  auch im Hinblick auf andere Erwerbstätige, die sich in der Grauzone zwischen selbstständigen und unselbstständigen Tätigkeiten bewegen.</p>
<p>Der juristische Teil der Studie fokussiert auf die für KünstlerInnen zentralen Gesetze im Bereich der Sozialversicherung und betrachtet die<br />
arbeits- und versicherungsrechtlichen Konsequenzen im historisch-sozial-politischen Kontext sowie im Hinblick auf die Arbeits- und Lebensrealität von Kunst¬schaffen¬den. Ausgehend von typischen Erwerbsbiografien wird untersucht, inwieweit mangelnde Kom¬pa¬ti¬bi¬litäten der Rechtsnormen, Anwendungsmängel und Informationsdefizite problemgenerierend sind.</p>
<p>Die Ergebnisse der Studien untermauern viele Forderungen des Kulturrat Österreich und stellen unsere Arbeit in einen größeren arbeits- und sozialrechtlichen Kontext. Sie enthalten wertvolle Referenzpunkte und werden uns als fundierte Quelle für unsere nächsten politischen Schritte der Interessenvertretungsarbeit zur Verbesserung der sozialen Absicherung von  nicht nur!  Kunstschaffenden in Österreich dienen.<br />
Die aktuell angekündigten Verschärfungen wie auch neue Problemlagen, die uns seitens der letzten Regierung hinterlassen wurden, sind dabei selbstverständlich in unserem Fokus. Insbesondere fordern wir: Keine Abschaffung der Notstandshilfe!</p>
<p>Unselbstständig | Selbstständig | Erwerbslos Zweiteilige Studie zu Problemen von Kunstschaffenden in der sozialen Absicherung</p>
<p>&#8230; aus sozialwissenschaftlicher Sicht (Griesser/ Christl) herausgegeben vom Kulturrat Österreich, Dezember 2017</p>
<p>&#8230; aus juristischer Sicht (Trost/ Waldhör/ Iljkic) erschienen im ÖGB-Verlag, Juli 2017</p>
<p>Beide Teile erstellt im Auftrag der Kammer für Arbeiter_innen und Angestellte Wien</p>
<p>Rückfragen:</p>
<p>Kulturrat Österreich<br />
<a href="mailto:&#99;&#111;nta&#99;&#116;&#64;&#107;&#117;&#108;tu&#114;&#114;&#97;&#116;.&#97;t"><br />
</a><a href="http://www.kulturrat.at">Kulturrat Österreich</a><br />
<a href="http://www.twitter.com/kulturrat_oe">Twitter</a><br />
Gumpendorfer Str. 63b<br />
1060 Wien</p>
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