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	<title>Filmpolitik &#8211; Dachverband der österreichischen Filmschaffenden</title>
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		<title>Keine weiteren Kürzungen bei Kunst und Kultur!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 10:54:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Keine weiteren Kürzungen bei Kunst und Kultur! (Pressemitteilung vom 27.4.2026) Budgetverhandlungen 2027–2028: Freie Kulturarbeit braucht Planungssicherheit statt Kürzungen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-header">
<div class="nv-title-meta-wrap">
<h1 class="title entry-title">Keine weiteren Kürzungen bei Kunst und Kultur!</h1>
</div>
</div>
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<p><strong>(Pressemitteilung vom 27.4.2026) Budgetverhandlungen 2027–2028: Freie Kulturarbeit braucht Planungssicherheit statt Kürzungen von historischem Ausmaß</strong></p>
<p>Jeder Euro, der in Kunst- und Kulturarbeit investiert wird, stärkt gesellschaftlichen Zusammenhalt, demokratische Teilhabe, Beschäftigung, Standortattraktivität und regionale Wertschöpfung. Kürzungen in diesem Bereich würden daher nicht nur kulturelle Angebote schwächen, sondern genau jene Strukturen unter Druck setzen, die diese Effekte in der regionalen Breite durch ihre Arbeit ermöglichen.</p>
<p>Im Rahmen der laufenden Budgetverhandlungen steht für die Untergliederung 32 (Kunst und Kultur) ein Kürzungsvolumen von mehr als 60 Millionen Euro in den kommenden drei Jahren im Raum. Gleichzeitig deuten die Vorschläge aus dem Umfeld der Fördertaskforce auf eine grundlegende Neuordnung staatlicher Förderlogiken hin. Besonders problematisch wären Kriterien, nach denen Förderungen künftig nur mehr als Anschubfinanzierung verstanden oder nur durch eine einzige Gebietskörperschaft vergeben werden sollen.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Gemeinsame Verantwortung durch Co-Finanzierung muss möglich bleiben</h2>
<p>Gerade im Kunst- und Kulturbereich würde das an der Realität vorbeigehen. Kulturfinanzierung ist in Österreich auf Ko-Finanzierung aufgebaut: Gemeinden, Länder und Bund tragen gemeinsam Verantwortung. Fällt eine Ebene weg, geraten gesamte Finanzierungsstrukturen ins Wanken. Auch der Ansatz, Kunst- und Kulturförderung auf reine Anschubfinanzierung zu reduzieren, widerspricht den tatsächlichen Erfordernissen kontinuierlicher kultureller Arbeit ebenso wie dem gesetzlichen Auftrag der Kunstförderung.</p>
<p>Zugleich stehen mögliche Kürzungen im Widerspruch zu zentralen kulturpolitischen Zielsetzungen der Bundesregierung. Faire Bezahlung, bessere soziale Absicherung, kulturelle Teilhabe, die Stärkung regionaler Infrastruktur und niederschwellige Angebote sind nur mit verlässlicher Finanzierung erreichbar.</p>
<p>Insbesondere die laufende Arbeit im Rahmen der Interministeriellen Arbeitsgruppe zu fairer Bezahlung, Verbesserung der sozialen Absicherung und Gleichstellung im Kunst- und Kulturbereich braucht budgetäre Absicherung, wenn daraus wirksame Maßnahmen entstehen sollen. Andernfalls droht ein weiterer Zyklus gut klingender Vorhaben ohne reale Umsetzbarkeit.</p>
<p>Bislang sind keine budgetneutralen gesetzlichen Maßnahmen erkennbar, die diese Ziele in vergleichbarer Weise absichern könnten – im Gegenteil. Mit dem bereits beschlossenen AMS-Zuverdienstverbot wurde die soziale Lage von in Kunst und Kultur Tätigen bereits massiv verschlechtert – im Widerspruch zum Vorhaben im Regierungsprogramm.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Kulturelle Nahversorgung und gesellschaftliche Teilhaben sicherstellen</h2>
<p>Besonders betroffen wäre wie stets die freie Szene. Dort gibt es kaum Rücklagen, die zusätzliche Belastungen abfedern könnten. Weitere Einschnitte würden sich unmittelbar auf Arbeitsmöglichkeiten, Programmangebote, Planungssicherheit und Zugänglichkeit auswirken. Steigende Eigenfinanzierungsanforderungen oder höhere Ticketpreise würden den Zugang zu Kunst und Kultur zusätzlich erschweren.</p>
<p>Es braucht deshalb eine klare politische Entscheidung, Kunst und Kultur sowie die kulturelle und soziale Daseinsvorsorge abzusichern und sie von Förderlogiken auszunehmen, die ihren Aufgaben, Strukturen und gesetzlichen Grundlagen nicht entsprechen. Die Budgetverhandlungen sind noch nicht abgeschlossen. Umso dringlicher ist es, jetzt jene Weichen zu stellen, die kulturelle Infrastruktur, faire Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Teilhabe tatsächlich absichern.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Regierungsprogramm abarbeiten, nicht konterkarieren</h2>
<p>Wir appellieren an die Regierung, in den laufenden Budgetverhandlungen keine weiteren Kürzungen bei Kunst und Kultur vorzunehmen. Notwendig sind verlässliche Förderstrukturen, realistische Förderbedingungen und eine Finanzierung, die kulturelle Infrastruktur, faire Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Teilhabe absichert – wie im Regierungsprogramm verankert.</p>
<p>Keine weiteren Kürzungen in Kunst und Kultur, in der kulturellen wie sozialen Daseinsvorsorge!</p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>„Erfolg ja – jetzt braucht es dringend Planungssicherheit!“</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/filmpolitik/erfolg-ja-jetzt-braucht-es-dringend-planungssicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 09:27:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit 12 österreichischen Filmen bei der Berlinale 2026, zwei davon im Wettbewerb, erlebt der heimische Film einen internationalen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit 12 österreichischen Filmen bei der Berlinale 2026, zwei davon im Wettbewerb, erlebt der heimische Film einen internationalen Höhenflug. Gleichzeitig wird mit „Aufputzt is’“ der erfolgreichste österreichische Kinofilm der letzten 25 Jahre gefeiert. Für die Filmbranche ist klar: Diese Erfolge sind das Ergebnis gezielter Finanzierungsoffensiven der Vergangenheit – ihre Fortsetzung ist jedoch akut gefährdet.</p>
<p>Die außergewöhnliche internationale Präsenz österreichischer Filme ist kein Zufall. Sie basiert auf einem über Jahre aufgebauten Fördersystem, insbesondere durch ÖFI+, das hochwertige Kinoproduktionen ermöglicht hat. Kürzungen, unsichere Budgets und fehlende Planungssicherheit gefährden dieses System nun in seinem Kern. Filmproduktionen benötigen eineinhalb bis zwei Jahre Vorlauf – kurzfristige politische Lösungen reichen dafür nicht aus.</p>
<p>„Wir feiern in Berlin die Erfolge der letzten Jahre. Ob es diese Erfolge auch in Zukunft geben wird, entscheidet sich jetzt“, betont Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Produzent und Obmann des Fachverbands der Film- und Musikwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich. „2026 ist ein Schicksalsjahr für den österreichischen Film. Ohne verlässliche Finanzierung droht ein massiver Einbruch.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Drehstopp droht: Branche schlägt Alarm</strong></p>
<p>Filmschaffende warnen heute eindringlich vor den Folgen eines Stillstands. Schauspielerin Susi Stach: „Ich hatte im vergangenen Jahr das erfolgreichste meiner Karriere und war das ganze Jahr über durchgehend auf Drehs. Für 2026 habe ich bisher keinen einzigen Drehtag bestätigt. Und damit bin ich nicht allein – tausende Filmschaffende und Menschen hinter der Kamera stehen vor derselben Situation. Das bringt die Brisanz der aktuellen Lage auf den Punkt und zeigt, warum wir jetzt dringend eine Lösung brauchen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Branche geschlossen: Lösung liegt auf dem Tisch</strong></p>
<p>Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz präsentierte die Filmbranche ihre Lösungsvorschläge: eine Investitionsverpflichtung für Streamingdienste und einen solidarischen Investitionsbeitrag (Levy), wie sie in zahlreichen europäischen Ländern längst erfolgreich etabliert sind. Internationale Best-Practice-Beispiele aus Frankreich, der Schweiz und den Niederlanden zeigen übereinstimmend, dass solche Instrumente funktionieren: Sie schaffen planbare Finanzierungsströme, erhöhen Produktionsbudgets, sichern Arbeitsplätze und stärken die kulturelle Vielfalt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Deutschland hat gerade einen entscheidenden Durchbruch bei der Investitionsverpflichtung für Streamer erzielt“, so Dumreicher-Ivanceanu. „Das ist Rückenwind für Österreich. Es ist Zeit, dass sich die Streamer in Österreich fair an der Finanzierung des österreichischen Films beteiligen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Frankreich, Schweiz, Niederlande: Evidenz statt Ideologie</strong></p>
<p>Regisseurin und Produzentin Ruth Beckermann, deren neuer Film „Wax &amp; Gold“ in Berlin seine Uraufführung erleben wird, verweist auf diese internationale Entwicklung: „Frankreich zeigt, wie erfolgreich eine verbindliche Investitionspflicht sein kann. Und die aktuelle Dynamik in Deutschland verstärkt diesen europäischen Trend zusätzlich.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Frankreich gilt mit einer Investitionsverpflichtung von bis zu 25 Prozent als Vorreiter in Europa. Die Schweiz hat mit der sogenannten „Lex Netflix“ seit Anfang 2024 verpflichtende Investitionen eingeführt – positive Effekte sind bereits sichtbar. Auch die Niederlande haben 2024 eine verbindliche Investitionsquote beschlossen, mit klarem Fokus auf nationale Inhalte und unabhängige Produzenten. Vergleichende Analysen zeigen: Länder mit solchen Verpflichtungen verzeichnen ein stärkeres Wachstum europäischer Filmwerke und des Publikums als Länder ohne entsprechende Regelungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Regisseur Markus Schleinzer, dessen Film „Rose“ in Berlin im Wettbewerb laufen wird, ergänzt: „Ich stehe heute nicht für mein eigenes Projekt hier, sondern stellvertretend für tausende Filmschaffende. Die Investitionsverpflichtung ist von Anfang an im Regierungsübereinkommen verankert. Jetzt braucht es rasch die Umsetzung, damit Arbeitsplätze in der Filmbranche gesichert, Know-how weiter aufgebaut und der gesamte Standort nachhaltig gestärkt wird.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Klarer Vorschlag der Branche</strong></p>
<p>Die Filmwirtschaft spricht sich geschlossen für ein Modell aus, das sowohl kulturell und wirtschaftlich wirksam als auch europarechtlich tragfähig ist: Eine Investitionsverpflichtung von insgesamt <strong>25 Prozent</strong>, davon <strong>7 Prozent als Investitionsbeitrag (Levy)</strong> und <strong>18 Prozent als direkte Investitionsverpflichtung</strong> in österreichische Produktionen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Entscheidend ist dabei, dass der Investitionsbeitrag <strong>für alle Streamingdienste gilt</strong> – unabhängig davon, ob sie auf Abonnements, Werbung oder Mischformen setzen. Nur so kann Gleichbehandlung gewährleistet und ein ausreichend wirksames Finanzierungsvolumen erreicht werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zeit drängt – Umsetzung ist möglich</strong></p>
<p>Nach Einschätzung von Expert:innen ist eine Einführung <strong>noch im Laufe des Jahres 2026</strong> technisch und rechtlich machbar. Da es sich um einen Investitionsbeitrag und damit eine Abgabe handelt, ist auch eine unterjährige Umsetzung möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Studie aus Tirol belegt: Filmförderung wirkt dreifach</strong></p>
<p>Zusätzlichen Rückenwind liefert eine kürzlich präsentierte Studie der Wirtschaftskammer Tirol, deren Ergebnisse auf ganz Österreich übertragbar sind. Sie zeigt deutlich die gesamtwirtschaftliche Hebelwirkung der Filmwirtschaft: Jeder in Filmproduktionen investierte Euro, löst zwei Euro Fiskal-Effekt aus.</p>
<p>Übertragen auf Österreich bedeutet das: Ein Investitionsbeitrag von rund <strong>bis zu 40 Millionen Euro jährlich</strong> würde eine Wertschöpfung von bis zu <strong>120 Millionen Euro</strong> auslösen und einen fiskalischen Effekt von rund <strong>80 Millionen Euro</strong> erzeugen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Klarer Appell an die Bundesregierung</strong></p>
<p>„Die Instrumente sind bekannt, die internationalen Beispiele eindeutig, die Branche steht geschlossen hinter einer Lösung. Die von rund 1.500 Filmschaffenden unterzeichnete Petition für die Einführung der Investment Obligation zeigt den breiten Rückhalt und den klaren Wunsch nach rascher Planungssicherheit. Jetzt braucht es eine klare Entscheidung der Politik: Sonst feiern wir in Berlin die Erfolge der Vergangenheit, während in Wien die Zukunft des österreichischen Films auf dem Spiel steht“, so Dumreicher-Ivanceanu abschließend. (PWK051/NIS)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://drive.wko.at/s/pbgRogkX5iY9jye">Pressefoto</a> (c) Stefan Joham</p>
<p>v.l.: Markus Schleinzer (Regisseur und Drehbuchautor), Susi Stach (Schauspielerin), Alexander Dumreicher-Ivanceanu (Filmproduzent und Obmann des Fachverbands der Film- und Musikwirtschaft in der WKÖ) und Ruth Beckermann (Regisseurin und Produzentin)</p>
<p>Presseaussendung Wirtschaftskammer Österreich 9.2.2026</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ende des Zuverdienstes zum Arbeitslosengeld gefährdet Existenzen in der Filmbranche</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/filmpolitik/ende-des-zuverdienstes-zum-arbeitslosengeld-gefaehrdet-existenzen-in-der-filmbranche-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 16:43:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Offener Brief &#160; Offener Brief Ende des Zuverdienstes zum Arbeitslosengeld gefährdet Existenzen in der Filmbranche   Sehr geehrter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.filmschaffende.at/wp-content/uploads/2025/11/251105_Dachverband_AMS_Zuverdienst_Brief_v1.4-1.pdf">Offener Brief</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Offener Brief</strong></p>
<p><strong>Ende des Zuverdienstes zum Arbeitslosengeld gefährdet Existenzen in der Filmbranche</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Christian Stocker,<br />
sehr geehrter Herr Minister für Kunst und Kultur Andreas Babler,<br />
sehr geehrte Frau Ministerin für Soziales Korinna Schumann,<br />
sehr geehrte Abgeordnete zum Nationalrat im Kultur- wie Sozialausschuss,</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ab 1. Jänner 2026 wird es Filmschaffenden in Österreich kaum mehr möglich sein, zum Arbeitslosengeld oder zur Notstandshilfe geringfügig dazuzuverdienen.<br />
Die beschlossene Änderung im Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG) bedroht die Existenzgrundlage zahlreicher Menschen in der Filmbranche – und damit auch die Vielfalt und Zukunft unserer Kulturproduktion.</p>
<p>Derzeit können Arbeitslose oder Notstandshilfebeziehende in geringfügigem Ausmaß arbeiten, ohne ihren Leistungsanspruch zu verlieren. Doch ab 2026 soll das nur noch in wenigen Ausnahmefällen möglich sein. In den meisten Fällen wird der Bezug von Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe gestrichen, sobald eine geringfügige Beschäftigung aufgenommen wird – selbst bei nur einzelnen Tagen oder wenigen Stunden Arbeit.<br />
Das bedeutet: Kurzfristige, projektbezogene Jobs, wie sie in der Filmbranche üblich sind, dürfen künftig nicht mehr angenommen werden, um den bereits erworbenen Anspruch auf Arbeitslosengeld nicht zu verlieren.</p>
<p><strong>Katastrophale Folgen für die Filmbranche</strong></p>
<p>In kaum einer Branche sind kurze Engagements und projektbezogene Beschäftigungen so selbstverständlich wie beim Film: Ein Drehtag hier, ein Synchrontermin dort, ein Lichtaufbau für zwei Tage – diese Flexibilität ist kein Ausnahmezustand, sondern Berufsalltag.<br />
Sie ermöglicht Filmschaffenden in Engagementpausen, überhaupt im Beruf zu bleiben.</p>
<p>Typisch ist diese Mischung aus Beschäftigung und Zwischenphasen beispielsweise für Regisseur:innen, Schauspieler:innen, Kameraleute, Beleuchter:innen, Maskenbildner:innen und Produktionsmitarbeitende. Geringfügige Tätigkeiten halten sie im Beruf, sichern Kontakte und schaffen Übergänge in neue Projekte. Das geplante Gesetz zerstört dieses fragile, aber funktionierende System – und drängt viele in die Existenznot.</p>
<p><strong>Fakten, die zählen</strong></p>
<ul>
<li>Atypische Beschäftigungen sind typisch für die Filmbranche.</li>
<li>Geringfügige Jobs verhindern keine Vollzeitbeschäftigung – sie sind oft der Einstieg dorthin.</li>
<li>Der Wegfall des Zuverdienstes würde viele Filmschaffende unter die Armutsgrenze drücken.</li>
</ul>
<p><strong>Ein klarer Widerspruch zum Regierungsprogramm</strong></p>
<p>Im Regierungsprogramm steht ausdrücklich, dass die besonderen Erwerbsrealitäten im Kunst- und Kulturbereich berücksichtigt werden sollen. Die geplante Änderung im AlVG jedoch tut das genaue Gegenteil: Sie ignoriert die Arbeitsrealität tausender Kunst- und Kulturschaffender, die in projektbasierten, nicht-linearen Strukturen tätig sind.</p>
<p>Künstler:innen haben dann keine Möglichkeiten mehr in Stehzeiten in ihrer Branche bzw. der Öffentlichkeit präsent zu bleiben und können die oftmals sehr geringe AMS-Leistung so auch nicht auf ein existenzsicherndes Niveau anheben.</p>
<p><strong>Unser Appell an die Bundesregierung</strong></p>
<p>Wir, die Filmschaffenden Österreichs, fordern die Bundesregierung auf,<br />
die Änderungen im Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG), die im Rahmen des Budgetbegleitgesetzes 2025 beschlossen wurden, zurückzunehmen.</p>
<p>Ein funktionierendes, bewährtes System darf nicht durch eine bürokratische Vereinheitlichung zerstört werden. Wir brauchen Sicherheit statt weiterer Verunsicherung und Respekt vor der Lebensrealität derer, die unsere Kultur tragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Aufruf zur Unterstützung<br />
Für Respekt, Gerechtigkeit und Zukunftssicherung – für die Filmschaffenden Österreichs</strong></p>
<p>Wir bitten alle Kolleg:innen, Verbände, Kulturinstitutionen, Medien und kulturinteressierten Bürger:innen: Schließt euch unserer Forderung an!</p>
<ul>
<li>Teilt diesen offenen Brief in euren Netzwerken.</li>
<li>Unterstützt Initiativen gegen die geplante Gesetzesänderung.</li>
<li>Setzt ein Zeichen, dass Kunst und Kultur in Österreich nicht nur Applaus, sondern auch soziale Absicherung verdienen.</li>
</ul>
<p><strong>Für eine lebendige Filmkultur in Österreich</strong></p>
<p>Kunst und Kultur sind kein Luxus – sie sind das Fundament unserer Gesellschaft.<br />
Wer sie schafft, muss auch davon leben können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Links zum Thema:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Laufende gemeinsame <a href="https://www.instagram.com/p/DQoQ8epDHAw/">Instagram Kampagne</a> mit dem Kulturrat Österreich</p>
<p><a href="https://kulturrat.at/zuverdienst-beim-ams-muss-moeglich-sein">Offener Brief des Kulturrats Österreich</a> vom 27. Oktober 2025</p>
<p><a href="https://kulturrat.at/gesetzesentwurf-zu-aus-fuer-ams-zuverdienst-liegt-vor">Kulturrat Österreich zur Gesetzesnovelle,</a> durch die der Zuverdienst zum Arbeitslosengeld weitgehend abgeschafft wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/filmpolitik/stellungnahme-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2025 15:09:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Dem geringfügigen Zuverdienst zum Arbeitslosengeld droht das Aus! Das bedeutet: Kurzfristige, projektbezogene Jobs, wie sie in der Filmbranche [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dem geringfügigen Zuverdienst zum Arbeitslosengeld droht das Aus!</p>
<p>Das bedeutet: Kurzfristige, projektbezogene Jobs, wie sie in der Filmbranche üblich sind, dürfen künftig nicht mehr angenommen werden, um den bereits erworbenen Anspruch auf Arbeitslosengeld nicht zu verlieren.</p>
<p>Das hat katastrophale Folgen für die gesamte Branche!</p>
<p>Wir ersuchen, die vom Dachverband Film gemeinsam im Kulturrat Österreich miterarbeitete Stellungnahme zum <strong>Aus für eine geringfügige Beschäftigung zum Arbeitslosengeld</strong> zu unterzeichen.</p>
<p><a href="https://www.parlament.gv.at/PtWeb/api/s3serv/file/de2f47fb-c877-4d41-92ab-8912c1d44232">Zur Stellungnahme</a></p>
<p><a href="https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/SN/827">zur Unterzeichnung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Investitionspflicht für Streamingdienste</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/filmpolitik/investitionspflicht-fuer-streamingdienste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2025 14:18:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmpolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.filmschaffende.at/?p=2283</guid>

					<description><![CDATA[Online Petition Mit einer Investment Obligation wird ein Ausgleich dafür geschaffen, dass internationale Mediendienstanbieter (z.B. Streamer wie Netflix, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="_ap3a _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade" dir="auto">Online Petition</h4>
<p class="_ap3a _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade" dir="auto">Mit einer Investment Obligation wird ein Ausgleich dafür geschaffen, dass internationale Mediendienstanbieter (z.B. Streamer wie Netflix, Amazon, Apple, etc.) über Abos und Werbung sehr hohe Umsätze generieren, aber nur in geringem Maße zum europäischen Film/TV/ Musik-Kulturschaffen beitragen.</p>
<p class="_ap3a _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade" dir="auto">In zahlreichen europäischen Staaten, wurde eine Investment Obligation auf Grundlage der audiovisuellen Mediendienste-Richtlinie der EU bereits erfolgreich umgesetzt. Nun ist die Zeit gekommen, dass Österreich diese Richtlinie ebenso erfolgreich implementiert.</p>
<p class="_ap3a _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade" dir="auto">Durch eine Abgabe (Levy) können bis zu 40 Mio. Euro im Jahr für die Filmbranche generiert werden, eine direkte Investitionsverpflichtung kann bis zu 90 Mio. Euro pro Jahr an Investitionen auslösen.</p>
<p><a href="https://mein.aufstehn.at/petitions/investment-obligation-zur-unterstutzung-der-osterreichischen-filmbranche-jetzt">Link</a> zur Petition</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title></title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/filmpolitik/2238/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jul 2025 08:40:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmpolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.filmschaffende.at/?p=2238</guid>

					<description><![CDATA[Bereits 2022 haben Arbeiterkammer und der Österreichische Gewerkschaftsbund in einem Factsheet, basierend auf zwei Studien, darauf hingewiesen, dass [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits 2022 haben Arbeiterkammer und der Österreichische Gewerkschaftsbund in einem Factsheet, basierend auf zwei Studien, darauf hingewiesen, dass von der Abschaffung des Zuverdienstes zum Arbeitslosengeld vorwiegend Frauen betroffen sind. 50% der arbeitslosen Frauen, mit geringfügigem Zuverdienst, konnten durch Zuverdienst und Arbeitslosengeld ein Einkommen erreichen, das knapp aber doch über der Armutsgrenze lag.</p>
<p>Wenn mit 1.1.2026 das Aus für einen geringfügigen Zuverdienst zum AMS in Kraft tritt, bedeutet das eine drastische Verschlechterung der finanziellen Situation vor allem für Frauen, die Arbeitslosengeld beziehen.</p>
<p><a href="https://www.oegb.at/themen/arbeitsmarkt/arbeitslosigkeit/Arbeitslosenversicherung_Neu_OEGB_Forderungen_und_Factsheets">Factsheet</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kein Wegsparen von ORF–Kulturnachrichten und ORF-Kulturprogrammen</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/filmpolitik/kein-wegsparen-von-orf-kulturnachrichten-und-orf-kulturprogrammen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 12:18:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmpolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.filmschaffende.at/?p=2233</guid>

					<description><![CDATA[Der Dachverband der österreichischen Filmschaffenden unterstützt den offenen Brief Kein Wegsparen von ORF–Kulturnachrichten und ORF-Kulturprogrammen. Offener Brief an [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Dachverband der österreichischen Filmschaffenden unterstützt den offenen Brief <strong>Kein Wegsparen von ORF–Kulturnachrichten und ORF-Kulturprogrammen.</strong></p>
<p><strong>Offener Brief an den Generaldirektor des ORF, Roland Weißmann</strong></p>
<p>10.7.2025</p>
<p>Seit vielen Jahren wird vom ORF und von der Politik betont, dass der ORF sparen muss. Auch jetzt. Wir befürchten, das betrifft ganz wesentlich die ORF-Kulturprogramme. Zusätzlich haben wir die Sorge, dass die Sondermittel, die für die Austragung des Song Contests beschafft werden müssen, den Kulturprogrammen entzogen werden könnten.</p>
<p>Konkret befürchten wir, dass der ORF dort spart, worin er seine größte Stärke hat, bei den Kulturredaktionen in Hörfunk und TV und bei den ORF On-Kulturnachrichten sowie bei solchen ORF-Marken wie TOPOS, die zu neuen großen kulturellen Stärken des ORF geworden sind. Mit wachsender Unruhe sehen wir die Dezimierung von Redakteur/inn/en im Kunst- und Kulturbereich.</p>
<p>Zahlreiche Stellen in diesem Bereich wurden nicht mehr nachbesetzt und haben schon jetzt ein Vakuum hinterlassen, das zu einem spürbaren Verlust der kulturellen Kompetenz des ORF und der Zusammenarbeit mit den kulturellen Einrichtungen außerhalb des ORF geführt hat. Es kommt zum Beispiel immer wieder vor, dass auf ORF On keine Kulturnachricht zu finden ist und damit diese Rubrik komplett aus dem Informationsangebot des ORF verschwindet, weil keine entsprechend qualifizierten Nachrichten dafür aufbereitet werden können.</p>
<p>Dass Kultur im ORF nur sichtbar gemacht werden und bleiben kann, wenn es kompetente Redaktionen gibt, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit darstellen. Bedauerlicherweise wird das nicht immer und von allen Seiten so gesehen. Dabei würde niemand auf die Idee kommen, es könnten beispielsweise auch vollkommen sachfremde Mitarbeiter/innen über Sportdisziplinen, von denen sie nichts wissen, etwas berichten.</p>
<p>Wir appellieren daher dringend an Sie:</p>
<p>1. TOPOS beizubehalten und den ORF-Online-Kulturjournalismus zu stärken,<br />
2. die Kulturredaktionen nachzubesetzen,<br />
3. keine Mittel aus dem Kunst- und Kulturbereich zur Finanzierung der Austragung des Song Contests heranzuziehen.</p>
<p><a href="https://igautorinnenautoren.at/fileadmin/Bilder/PDF/UnterzeichnerInnen/Kein_Wegsparen_Unterzeichner_innen1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Unterzeichner/innen: Personen</a> (Stand: 15.7.2025)<br />
<a href="https://igautorinnenautoren.at/fileadmin/Bilder/PDF/UnterzeichnerInnen/Kein_Wegsparen_Einrichtungen1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Unterzeichner/innen: Einrichtungen</a> (Stand: 15.7.2025)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Offener Brief zu den Kürzungen bei ÖFI+</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/filmpolitik/offener-brief-an-kulturminister-andreas-babler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2025 07:44:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmpolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.filmschaffende.at/?p=2192</guid>

					<description><![CDATA[Offener Brief &#160; OTS Sehr geehrter Herr Vizekanzler und Bundesminister für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport Andreas [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.filmschaffende.at/wp-content/uploads/2025/05/250521_Dachverband_Babler_Brief_v1.8-1.pdf">Offener Brief</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>OTS</p>
<p>Sehr geehrter Herr Vizekanzler und Bundesminister für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport Andreas Babler,<br />
sehr geehrter Herr Bundesminister für Finanzen Dr. Markus Marterbauer,</p>
<p>die Filmbranche Österreichs ist sich der Schwere der aktuellen Budgetlage bewusst und ist bereit, ihren Anteil zur Lösung dieser Misere beizutragen.</p>
<p>Die angedachten Einsparungen von 22 Millionen Euro bei ÖFI+, dem Finanzierungmodell für österreichische Kinofilme, würden allerdings bedeuten, dass die heimischen Filmschaffenden alleine an die 60% der Sanierung des Kulturbudgets schultern sollen. Dies kommt einer Zerschlagung der Branche gleich, führt zu massivem Anstieg von Arbeitslosigkeit, zum Verlust heimischen Erzählens und Identität, ja zur permanenten Beschädigung eines ganzen Kulturzweiges!</p>
<p>Es hilft nicht dem Budget, nein, ganz im Gegenteil vergrößert es das Budgetloch nur noch weiter.</p>
<p>Denn jeder Euro, der in Film investiert wird, fließt mit 1,42 Euro in das Budget zurück.<br />
Film ist nach wie vor eine der wenigen Kunstsparten, die auch hierzulande mehr Geld einspielt, als ausgegeben wird &#8211; die Wirtschaft also stärkt und mithilft, das Budget zu sanieren.</p>
<p>Die Darstellung, dass ÖFI+ rein ausländischen Filmemacher*innen genützt hätte und das Geld ins Ausland getragen wurde, ist unrichtig. Das Gegenteil ist der Fall: Die Förderschiene ÖFI+ ist eine der wichtigen Säulen der heimischen Filmwirtschaft. Ihr Wegbrechen würde die heimischen Kreativen mit voller Wucht treffen.</p>
<p>Sollten die Einsparungen beim Kulturbudget tatsächlich zu 60% die Filmschaffenden tragen müssen, steuern wir auf eine Situation zu, die auf längere Dauer keine heimischen Kinofilme hervorbringen wird. So würde der Markt tatsächlich von internationalen Produktionen übernommen werden. So gehen dem Kino österreichische Geschichten verloren, die kaum zurückzugewinnen sein werden.<br />
Das kann nicht im Sinne eines Kulturministeriums sein!</p>
<p>Die angekündigten Investment Obligations für Streamer sind kein Rettungsschirm, würden sie doch frühestens 2027 oder 2028 abgeschöpft werden können &#8211; und die zu erwartende Summe ist eine Unbekannte.</p>
<p>Das angedachte Einsparungsmodell ist ein großer Fehler!</p>
<p>Wir bedauern, dass es zu diesem Thema vorab keine ausführlicheren Gespräche mit der Branche gegeben hat. Bevor es zu spät ist, müssen wir dringend reden.</p>
<p>Wir laden Sie ein, gemeinschaftlich, und wie es in Ihrer Aussendung heißt: ZUSAMMEN eine bessere Lösung zu finden &#8211; für Österreichs Wirtschaft und seine Filmschaffenden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Verbände</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Dachverband der österreichischen Filmschaffenden</p>
<p>Austrian Composers Association ACOM</p>
<p>austrian editors association AEA</p>
<p>Drehbuchverband AUSTRIA</p>
<p>FC Gloria – Feminismus Vernetzung Film</p>
<p>Filmmakeup Austrian Association of Film- Makeup, Hair and SFX Artists</p>
<p>Filmton Austria FTA Berufsvereinigung der Filmtonschaffenden Österreichs</p>
<p>Interessensgemeinschaft österreichischer Dokumentarfilm dok.at</p>
<p>Leuchtkraft – Österreichischer Berufsverband für Filmlicht und Grip</p>
<p>Österreichischer Regie- Verband ADA</p>
<p>Verband Filmregie Österreich</p>
<p>Verband Green Film Consultants Austria VGFCA</p>
<p>Verband Österreichischer Casting Directors VOECD</p>
<p>Verband Österreichischer FilmausstatterInnen VÖF</p>
<p>Verband Österreichischer Filmschauspieler*innen VÖFS</p>
<p>Verband Österreichischer Kameraleute AAC</p>
<p>Verband Österreichischer RegieassistentInnen, ADs und Script Supervisor VORS</p>
<p>Vereinigung österreichischer AufnahmeleiterInnen, ProduktionsleiterInnen und ProduktionskoordinatorInnen VÖAP</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unterstützer*innen:</p>
<p>Alexander Absenger, Veronika Albert, Barbara Albert, Verena Altenberger, Christa Auderlitzky, Kurdwin Ayub, Jasmin Baumgartner, Juliane Beer, Helmut Berger, Karin Berghammer, Stefano Bernardin, Clemens Berndorff, Lillian Birnbaum, Sandra Bohle, David Bohun, Nathalie Borgers, Wilbirg Brainin- Donnenberg, Sebastian Brameshuber, Ruth Brauer Kvam, Kurt Brazda, Konstanze Breitebner, Christoph Brunner, Brigitta Burger-Utzer, Mario Canedo, Julia Cencig, Michael Cencig, Thomas Clemens,  Pavel Cuzuioc, Hilde Dalik, Stefanie Daubek,Sabine Derflinger, Milan Dor, Alfred Dorfer, Marko Doringer, Gerti Drassl, Alexander Dumreicher- Ivanceanu, Thea Ehrensperger, Andrea Ernst, Gerhard Ertl, Jutta Fastian, Isabella Fellinger, Severin Fiala, Pierre-Emmanuel Finzi, Wolfgang Fischer, Lixi Frank,Veronika Franz, Andreas Frei, Harald Friedl, Michou Friesz, Elisabeth Fritsche, Christian Frosch, Thomas Fürhapter, Parisa Ghasemi, Michael Glantschnig, Markus Glaser, Johannes Grenzfurther, Martin Gschlacht, Josef Hader, Natalie Halla, Klaus Händl, Maria Happel, Mo Harawe, Jessica Hausner, André Heller, Peter Hengl, Sabine Hiebler, Pia Hierzegger, Doris Hindinger, Valentin Hitz, Sophia Hochedlinger, Philipp Hochmair, Daniel Hoesl, Maria Hofstätter, Bernhard Holzhammer, Edgar Honetschläger ,Mavie Hörbiger ,Alexander Jagsch, Peter Jungk, Claudia Jüptner-Jonstorff, Brigitta Kanyaro, Thomas Kathriner, Daniel Kehlmann, Andreas Kiendl, Michael Kitzberger, Lilian Klebow, Ulrike Kofler, Leena Koppe, Walter Kordesch,  Claudia Kottal, Gabriele Kranzelbinder, Michael Kreihsl, Mike Kren, Marie Kreutzer, Anna Laimanee, Marie Luise Lehner, Stephanie Lexer, Martina List, Stefan Ludwig, Ruth Mader, Alexandra Makarová, Eva Maria Marold, Renate Martin, Brigitte Matula, Susanne Michel, Bady Minck, Birgit Minichmayr, Julia Mitterlehner, Johanna Moder, Marcel Mohab, Sudabeh Mortezai, Wolfgang Murnberger, Adele Neuhauser, Julia Niemann, Cornelius Obonya, Nicholas Ofczarek, Michael Ostrowski, Robert Palfrader, Michael Palm, Peter Payer ,Caroline Peters, Caspar Pfaundler, Anja Plaschg, Agnes Pluch, Florian Pochlatko, Paul Poet, Jan Prazak, Andreas Prochaska, Anja Rabitsch, Daniel Rachnaev, Felix Rank, Stefanie Reinsperger, Sabrina Reiter, Kathrin Resetarits, Olivia Retzer,  Arash T. Riahi, Arman T. Riahi, Sophie Rois, Evi Romen, Oliver Rosskopf, Thomas Roth, Eva Roth, Manuel Rubey, Laurence Rupp, Stefan Ruzowitzky, Viktoria Salcher,  Anja Salomonowitz, Robert Schabus, David Schalko, Elisabeth Scharang, Florian Scheuba, Markus Schleinzer, Fanni Schneider, Doris Schretzmayer, Samuel Schultschik, Günter Schwaiger, Simon Schwarz, Michaela Schwentner, Gregor Seberg, Hans Seebacher, Ulrich Seidl, Julia Sobieszek, Verena Solitz, Eva Spreitzhofer ,Kris Staber, Robert Stachel, Robert Stadlober, Erwin Steinhauer, Clara Stern, Thomas Stipsits, Ursula Strauss, Michael Sturminger, Aglaia Szyskowitz, Eva Testor, Margarete Tiesel, Elena Tikhonova, Georg Tiller, Klara Veegh, Patrick Vollrath, David Wagner, Lisa Weber, Katharina Weingartner, Lena Weiss, Bernhard Wenger ,Virgil Widrich, Ralph Wieser, Elke Winkens, Claudia Wohlgenannt, Sandra Wollner</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title></title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/filmpolitik/2183/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2025 10:43:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir müssen handeln! &#160; Von den 38,1 Mill. Euro Kürzungen im Kulturbereich innerhalb der nächsten 2 Jahre sollen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir müssen handeln!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von den 38,1 Mill. Euro Kürzungen im Kulturbereich innerhalb der nächsten 2 Jahre sollen 22 Mill. Euro beim Film eingespart werden.</p>
<p>Fast 60% der Kürzungen soll die Filmbranche schultern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das würde bedeuten:</p>
<p>Einbruch des Filmschaffens</p>
<p>Anstieg an Arbeitslosigkeit</p>
<p>Verlust an kreativen Kinofilmen aus Österreich</p>
<p>Verlust an vielfältigen Geschichten</p>
<p>Verlust an Wertschöpfung</p>
<p>Vergrößerung des Budgetloches.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Filmschaffen in Österreich ist in Gefahr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir müssen dringend mit dem Kulturminister, Andreas Babler sprechen!</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title></title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/filmpolitik/2159/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2025 09:07:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Durch das Einfrieren der wichtigen Filmanreizmodelle ÖFI+ und FISA+ ist das heimische Filmschaffen akut in Gefahr. Es droht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Durch das Einfrieren der wichtigen Filmanreizmodelle ÖFI+ und FISA+ ist das heimische Filmschaffen akut in Gefahr.</p>
<p>Es droht der Verlust</p>
<p>des internationalen Vertrauens in den Filmstandort Österreich</p>
<p>der bislang geschaffenen Infrastrukturen</p>
<p>von tausenden Arbeitsplätzen.</p>
<p>Das bedeutet hohe Einbußen für die österreichische Wirtschaft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Dachverband der österreichischen Filmschaffenden fordert daher von der österreichischen Bundesregierung die schnellstmögliche Freigabe der Filmfördermittel FISA + sowie die rasche Sicherstellung der Fördermittel für das Kinofilmförderprogramm ÖFI+.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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