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	<title>Sonstiges &#8211; Dachverband der österreichischen Filmschaffenden</title>
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		<title>50 Jahre AAC</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/sonstiges/50-jahre-aac/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 08:34:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir gratulieren herzlich zum 50jährigen Jubiläum! Herzlichen Dank für euer großartiges fortwährendes Engagement für die Filmbranche über so [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 class="_ap3a _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade" dir="auto">Wir gratulieren herzlich zum 50jährigen Jubiläum!</h5>
<h5 class="_ap3a _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade" dir="auto">Herzlichen Dank für euer großartiges fortwährendes Engagement für die Filmbranche über so viele Jahre!</h5>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kameraschwestern &#8211; Berufsverband Kameraassistenz Österreich</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/sonstiges/kameraschwestern-berufsverband-kameraassistenz-oesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 14:01:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kameraschwestern, der Berufsverband Kameraassistenz Österreich ist das neue Mitglied des Dachverbands der Filmschaffenden. Wir freuen uns auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kameraschwestern, der Berufsverband Kameraassistenz Österreich ist das neue Mitglied des Dachverbands der Filmschaffenden.</p>
<p>Wir freuen uns auf die gemeinsame politische Arbeit!</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aufruf zur Kündigung!</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/sonstiges/aufruf-zur-kuendigung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 09:35:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[Aufruf zur Kündigung Presseaussendung vom 19.12.2025 Ab 1.1.2026 ist ein geringfügiger Zuverdienst zu Arbeitslosengeld nicht mehr möglich. Nur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.filmschaffende.at/wp-content/uploads/2025/12/Aufruf-zur-Kuendigung.pdf">Aufruf zur Kündigung</a></p>
<p>Presseaussendung vom 19.12.2025</p>
<p>Ab 1.1.2026 ist ein geringfügiger Zuverdienst zu Arbeitslosengeld nicht mehr möglich. Nur wenige, zum Teil zeitlich befristete Ausnahmen sind festgelegt. Und ein Übergangsmonat: Arbeitslose, die keine der Ausnahmen erfüllen, müssen die geringfügige Beschäftigung bis 31.1.2026 beenden, um im Jänner dennoch als arbeitslos zu gelten und für diesen Monat Arbeitslosengeld zu erhalten.</p>
<p>Warum? Das soll zur &#8222;Erhöhung vollversicherter Beschäftigungsverhältnisse&#8220; beitragen.</p>
<p><strong>Appell an (zukünftige) Arbeitslose: Kündigungsfristen beachten! Oder von 551,10 Euro monatlich leben.</strong></p>
<p>Wer arbeitslos ist und eine geringfügige Tätigkeit ausübt, ist gut beraten, jetzt zu klären, ob eine Ausnahme für die Fortsetzung des Zuverdiensts anwendbar ist. Ist das nicht der Fall, kommt die Schlüsselfrage: weiterarbeiten und von maximal 551,10 Euro pro Monat leben oder die geringfügige Tätigkeit beenden?</p>
<p>Oder der Arbeitslosigkeit mit einem neuen größeren Job ein Ende setzen, am besten fair bezahlt. &#8222;Doch wer keine vollversicherte Tätigkeit aus dem Hut zaubern kann und projektbezogen arbeitet wie beim Film, wo ein Dreh eben auch ein Ende hat, muss die geringfügige Beschäftigung zum AMS-Bezug jetzt aufgeben – wenn keine Ausnahme zutrifft.&#8220; (Zora Bachmann, Dachverband der Filmschaffenden)</p>
<p>Jetzt ist wichtig: Kündigungsfristen beachten! In vielen Fällen wird die Kündigung JETZT vor Jahresende ausgesprochen werden müssen, um ein geringfügiges unselbstständiges Arbeitsverhältnis mit spätestens 31.1.2026 beenden zu können. Gemäß Angestelltengesetz gilt für Arbeitnehmer_innen eine einmonatige Kündigungsfrist bei unbefristeten Anstellungen. Im Dienstvertrag oder Kollektivvertrag kann eine abweichende Kündigungsfrist vereinbart sein. Auch bei unbefristeten Freien Dienstverträgen gelten ab 2026 Mindeststandards für Kündigungen, selbst für bereits vor dem 1.1.2026 bestehende Freie Dienstverträge.</p>
<p><strong>Appell an die Politik: Gesetz reparieren!</strong></p>
<p><strong>Statt Arbeitslose zum Aufstocken in die Sozialhilfe schicken.</strong></p>
<p>Die letzte Chance, das Aus für geringfügigen Zuverdienst zu Arbeitslosengeld noch rechtzeitig vor dem Inkrafttreten zu reparieren, haben die Abgeordneten zum Nationalrat vor wenigen Tagen vergeben. Auch wer besonders niedrige AMS-Geldleistungen bezieht und davon nicht leben kann, darf ab 2026 nicht mehr geringfügig dazuverdienen, sondern ist auf Sozialhilfe zum Aufstocken angewiesen. Das fördert Armut und trifft Frauen besonders. &#8222;Erschwerend in Kunst und Kultur kommt hinzu, dass das die Leute von ihrem Arbeitsmarkt fernhält&#8220;, so Zora Bachmann über eine Branche, in der neue Engagements nicht über das AMS vermittelt werden, sondern stark von beruflicher Präsenz abhängen.</p>
<p>&#8222;Das Mindeste ist unverzügliche Schadensbegrenzung!&#8220;, fordert Daniela Koweindl (IG Bildende Kunst) ein. Für selbstständigen Zuverdienst braucht es eine Möglichkeit zur Abgrenzung auf Zeiträume vor, während und nach dem Bezug von Arbeitslosengeld. &#8222;Wer tatsächlich geringfügige Aufträge während dem Bezug von Arbeitslosengeld absagen muss (kontraproduktiv enough!), darf nicht später von Rückforderungen durch das AMS bedroht sein. Ein Beispiel guter Praxis findet sich hier bei der Regelung für Selbstständige, um die Zuverdienstgrenzen während einem Bezug von Kinderbetreuungsgeld einzuhalten.&#8220;</p>
<p><strong>Die grundsätzliche Forderung lautet unverändert:</strong></p>
<p><strong>Zuverdienst zum Arbeitslosengeld muss möglich sein!</strong></p>
<p><strong>Zumindest bei Arbeitslosengeld unter der Armutsgefährdungsschwelle.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p>Gemeinsam für Zuverdienstmöglichkeiten zu Arbeitslosengeld!</p>
<p>Toolbox: https://kulturrat.at/toolbox</p>
<p>Soziale Verschlechterung besiegelt: AMS &amp; Zuverdienstverbot ab 1.1.2026</p>
<p>Nationalrat vergibt letzte Chance auf rechtzeitige Reparatur – atypische Erwerbsrealitäten werden ignoriert, auch in Kunst und Kultur</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="0VjrJq8yuK"><p><a href="https://kulturrat.at/soziale-verschlechterung-besiegelt-ams-zuverdienstverbot-ab-1-1-2026">Soziale Verschlechterung besiegelt: AMS &amp; Zuverdienstverbot ab 1.1.2026</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Soziale Verschlechterung besiegelt: AMS &amp; Zuverdienstverbot ab 1.1.2026&#8220; &#8211; Kulturrat Österreich" src="https://kulturrat.at/soziale-verschlechterung-besiegelt-ams-zuverdienstverbot-ab-1-1-2026/embed#?secret=VqbzUwfuuq#?secret=0VjrJq8yuK" data-secret="0VjrJq8yuK" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus für Zuverdienst zu Arbeitslosengeld ab 2026</p>
<p>Was steht im Gesetz? Information für Künstler_innen und Kulturarbeiter_innen</p>
<p>https://kulturrat.at/wp-content/uploads/2025/12/Information_ZuverdienstAMS_1912_2025.pdf</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Folgen der neuen Rechtslage zu geringfügiger Beschäftigung und ihre Auswirkungen Antworten aus dem Sozialministerium auf zahlreiche Fallbeispiele. (Parlamentarische Anfrage &amp; Anfragebeantwortung)</p>
<p>https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/J/3626?selectedStage=105</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Arbeitnehmer_innen-Kündigung</p>
<p>https://www.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/beendigung/Arbeitnehmer-Kuendigung.html</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kündig­ung bei freien Dienst­nehmer­_innen</p>
<p>https://www.arbeiterkammer.at/beratung/steuerundeinkommen/freiedienstnehmerinnen/arbeitsrechtfuerfreiedienstnehmerinnen/Kuendigung_bei_freien_DienstnehmerInnen.html</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Offener Brief der UNESCO Arbeitsgemeinschaft Kulturelle Vielfalt</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/sonstiges/offener-brief-der-unesco-arbeitsgemeinschaft-kulturelle-vielfalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 14:37:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Dachverband der österreichischen Filmschaffenden unterstützt den offenen Brief der UNESCO Arbeitsgemeinschaft Kulturelle Vielfalt mit dem Appell, umgehend [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Dachverband der österreichischen Filmschaffenden unterstützt den offenen Brief der UNESCO Arbeitsgemeinschaft Kulturelle Vielfalt mit dem Appell, umgehend erste Treffen der angekündigten interministeriellen Arbeitsgruppe einzuberufen, um die im Juni beschlossene Gesetzesänderung zur Abschaffung des Zuverdienstes zum Arbeitslosengeld zu reparieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><strong>OFFENER BRIEF</p>
<p>Sehr geehrter Herr Vizekanzler und Bundesminister für Kunst und Kultur Babler!<br />
</strong></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wir müssen reden.</strong></p>
<p>Nicht erst seit gestern fordert die <a href="https://respond.igbildendekunst.at/email/links/c6677107431e69b87b9cbefc39bf66a4/b1f0df591a0ccc341212a26841087b76">ARGE Kulturelle Vielfalt</a> die Verbesserung der sozialen Lage von Künstler*innen und in der Kultur Tätigen. Ein vielfältiges, kulturelles Leben kann nur dann florieren, wenn jene, die in der Kultur arbeiten auch abgesichert sind. Die <a href="https://respond.igbildendekunst.at/email/links/0adc0f41556d7e3241a744705fda2eef/b1f0df591a0ccc341212a26841087b76">UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung Vielfalt kultureller Ausdrucksformen</a> verankert deshalb soziale und wirtschaftliche Rechte als Kernbereich der Kulturellen Rechte. Die Umsetzung der Konvention ist kein Schönwetter-Vielleicht-Programm, sondern verpflichtend.</p>
<p>Noch bevor das <a href="https://respond.igbildendekunst.at/email/links/ba5ed9534e24a191ed3d2f5b07bcaaad/b1f0df591a0ccc341212a26841087b76">Versprechen aus dem Regierungsprogramm</a> zur Einrichtung der interministeriellen Arbeitsgruppe (IMAG) eingelöst wurde, steht mit der <a href="https://respond.igbildendekunst.at/email/links/2f424bfed359c6abd90a7de73d6dd07e/b1f0df591a0ccc341212a26841087b76">Gesetzesänderung zur Abschaffung des Zuverdienstes zum Arbeitslosengeld</a> eine konkrete Verschlechterung bevor. Durch die neue Regelung werden existenziell betroffene Personen aus dem Arbeitsmarkt und in die Sozialhilfe gedrängt. Die geplante Änderung verkennt, dass einzelne Aufträge, Auftritte und geringfügige Engagements in der Kunst- und Kulturszene eine arbeitsvermittelnde Funktion haben und diese Präsenz und berufliche Aktivität dazu beitragen, wieder in die Vollversicherung zu gelangen.</p>
<p>Beschäftigungen in Kunst und Kultur werden zudem in der Regel nicht über das AMS ausgeschrieben oder vermittelt, sondern erfolgen oftmals durch gezielte Anfrage einzelner Künstler*innen oder über die Suche und Vergabe in eigenen Netzwerken. Wir sind uns alle einig: Unsere Gesellschaft braucht Kunst und Kultur. Und Kunst und Kultur brauchen faire Bezahlung und bessere soziale Absicherung. So auch das klare Bekenntnis im Regierungsprogramm. Soziale Absicherung von in der Kultur Tätigen ist die Schlüsselstrategie, damit alle Menschen langfristig an einem vielfältigen, kulturellen Leben teilhaben können. Nun gilt es, diese Strategie auf allen politischen Ebenen zu verwirklichen.</p>
<p>Wir appellieren an Sie, umgehend erste Treffen der angekündigten interministeriellen Arbeitsgruppe einzuberufen, um einerseits die im Juni beschlossene Gesetzesnovelle noch vor deren Inkrafttreten zu reparieren. Ein Nicht-Eingreifen wäre langfristig weitaus kostspieliger als eine Abänderung der Novelle. Und andererseits, um alle Kräfte zu bündeln, damit die arbeits- und sozialrechtliche Lage von in der Kultur Tätigen nachhaltig verbessert wird.</p>
<p>Das Einberufen der IMAG zum jetzigen Zeitpunkt wäre ein starkes Signal, dass Expertise aus dem Sektor gehört wird und die Verbindlichkeit zum Fairness-Prozess glaubwürdig vertreten wird.</p>
<p>Die <a href="https://respond.igbildendekunst.at/email/links/f8d1817507e1da39ba4dce036717fd4c/b1f0df591a0ccc341212a26841087b76">Empfehlungskataloge der ARGE Kulturelle Vielfalt</a> sind lang, die Vorschläge präzise und anwendbar. Wir ersuchen um Ihre Antwort und stellen unsere Expertise für die interministerielle Arbeitsgruppe gerne zur Verfügung.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,<br />
Anja Malich &amp; Werner Richter, <strong>Forum Literaturübersetzen Österreich</strong><br />
Andrea Glauser, <strong>Institut für Kulturmanagement und Gender Studies, mdw</strong><br />
Daniela Koweindl,<strong> IG Bildende Kunst</strong><br />
Dilan Şengül, <strong>D—Arts, Projektbüro für Diversität</strong><br />
Franz Otto Hofecker<br />
Gerhard Ruiss, <strong>IG Autorinnen Autoren</strong><br />
<strong>Kulturrat Österreich</strong><br />
Kurt Brazda, AAC,<strong> Verband Österreichischer Kameraleute</strong><br />
Yvonne Gimpel, <strong>IG Kultur Österreich</strong><br />
Zahra Mani, <strong>ACOM &#8211; Austrian Composers’ Association</strong><br />
Zora Bachmann,<strong> Dachverband der Filmschaffenden </strong></p>
<p><em>Die Arbeitsgemeinschaft Kulturelle Vielfalt (ARGE) ist die zentrale Dialogplattform der Österreichischen UNESCO-Kommission zur aktiven Beteiligung der Zivilgesellschaft am Prozess der Umsetzung der „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ in und durch Österreich. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gesetzesentwurf zu Aus für AMS Zuverdienst liegt vor</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/sonstiges/gesetzesentwurf-zu-aus-fuer-ams-zuverdienst-liegt-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2025 08:45:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[Gesetzesentwurf zu Aus für AMS Zuverdienst liegt vor (Pressemitteilung vom 28.5.2025) Soziale Absicherung für Kunst und Kultur auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-header">
<div class="nv-title-meta-wrap">
<h1 class="title entry-title">Gesetzesentwurf zu Aus für AMS Zuverdienst liegt vor</h1>
</div>
</div>
<div class="nv-content-wrap entry-content">
<p>(Pressemitteilung vom 28.5.2025) Soziale Absicherung für Kunst und Kultur auf der Kippe</p>
<p>Das Aus für den Zuverdienst zum Arbeitslosengeld soll Mitte Juni im Rahmen des Budgetbegleitgesetz 2025 beschlossen werden (Artikel 45). Begründung: Eine geringfügige Beschäftigung würde „in vielen Fällen“ ein Hindernis bei der Aufnahme einer vollversicherten Beschäftigung sein. Alle, bei denen das nicht der Fall ist: Pech gehabt. In Sektoren wie Kunst und Kultur sind geringfügige Tätigkeiten jedoch fixer Bestandteil von Erwerbsbiographien: Hier ein Drehtag, dort ein Artist Talk, hier ein Gesangsabend, dort die Übersetzung einer Kunstkritik.</p>
<p>Was bedeutet das in Zukunft? Wer Anspruch auf Arbeitslosengeld hat, muss sich entscheiden: Entweder einen geringfügigen Job annehmen und Arbeitslosengeldanspruch verlieren. Oder absagen, weil das Arbeitslosengeld unverzichtbar ist, um über die Runden zu kommen. Nur 100% arbeitslos ist möglich, wenn das Parlament diese Gesetzesänderung beschließt. Das eröffnet neue Armutsfallen. Und es ist kontraproduktiv für die Arbeitssuche – gerade in Branchen wie Kunst und Kultur, wo berufliche Aktivität und Präsenz essenziell für Folgebeschäftigungen sind. Die vorgesehenen Ausnahmen, wo Zuverdienst doch möglich sein soll, sind unzureichend.</p>
<p><strong>Was ist geplant?</strong></p>
<p>Die vorgeschlagenen Änderungen im Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG) sehen im wesentlichen zwei große Punkte vor:</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Die weitgehende Abschaffung von Zuverdienstmöglichkeiten während dem Bezug von Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung, mit vier unzureichenden Ausnahmen.</li>
<li>Eine neuerliche Beschränkung der via Höchstgericht festgestellten Arbeitslosenversicherung für Personen mit mehrfach geringfügigen Beschäftigungen, die insgesamt die monatliche Geringfügigkeitsgrenze überschreiten.</li>
</ul>
<p><strong>Zur Abschaffung der Zuverdienstmöglichkeiten:</strong></p>
<p>Konkret geplant ist die Beschränkung von Zuverdienstmöglichkeiten auf vier unzureichende Ausnahmen. Dazu kommt: Der bisherige Gesetzesteil, in dem definiert wurde, wer trotz allgemeiner Beschränkungen doch als arbeitslos gilt, soll nun schlicht in eine Liste von Beschäftigungen und Tätigkeiten, die jedenfalls als geringfügig gelten (und damit Leistungen aus dem AMS verhindern), umgewandelt werden. Das betrifft zentral auch geringfügige selbstständige Tätigkeiten, die ein Arbeitslosengeld nun weitgehend ausschließen sollen (egal ob vor, während oder nach einem Arbeitslosengeldbezug). Diese spezifische Situation all jener, die beispielsweise einmal im Jahr ein Vortragshonorar erhalten oder Tantiemen ausbezahlt bekommen, wird in der vorgeschlagenen Novelle bisher offenbar nicht mitgedacht. Die Folgen sind aber katastrophal.</p>
<p><strong>Zur Arbeitslosenversicherung von mehrfach geringfügig Beschäftigten:</strong></p>
<p>Nach zwei höchstgerichtlichen Entscheidungen (2022 und 2024) und teilweise rechtswidrigen Umsetzungen stellt der aktuelle Gesetzesentwurf einen neuen Anlauf dar, Ausschlüsse von der Arbeitslosenversicherung nun auch gesetzlich zu beheben: Mehrfach geringfügig Beschäftigte, die insgesamt über der Geringfügigkeitsgrenze verdienen, werden nun auch per Gesetz in die Arbeitslosenversicherung einbezogen. Gleichzeitig wird aber ein neuer Ausschluss vollzogen: Geringfügige Beschäftigungen neben vollversicherten Beschäftigungen werden erneut nur pensions-, kranken- und unfallversichert, nicht aber in die Arbeitslosenversicherung einbezogen (was sich in der Folge neuerlich als rechtswidrig herausstellen wird).</p>
<p><strong>Wir halten fest:</strong></p>
<p>Der Artikel 45 muss aus dem Budgetbegleitgesetz 2025 herausgelöst werden und zurück an den Start. Das erschließt sich schon aus dem Regierungsprogramm, in dem es heißt: „Die arbeits- und sozialrechtliche Absicherung von Künstlerinnen, Künstlern und Kulturarbeitenden soll verbessert werden. Dabei müssen die besonderen Erwerbsrealitäten und die damit einhergehenden arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden.“</p>
<p>Mit dem hier vorgesehen Artikel 45 des Budgetbegleitgesetz 2025 wird die soziale Absicherung von Künstler_innen und Kulturarbeiter_innen dagegen angegriffen und nachhaltig beschädigt – noch bevor die im Regierungsprogramm hierzu angekündigte interministerielle Arbeitsgruppe überhaupt eingerichtet ist. Und: Die besonderen Erwerbsrealitäten in Kunst und Kultur (hybrid, gesamtgesellschaftlich atypisch) werden ignoriert. Viel mehr noch: Die geplanten radikalen Beschränkungen von sozialer Absicherung treffen ganz besonders diese Gruppe.</p>
<p><strong>Wir resümieren: Zurück an den Start!</strong></p>
<p>Das geplante Gesetz ist ein Angriff auf die soziale Absicherung – nicht nur von Künstler_innen und Kulturarbeiter_innen. Wir erinnern die Bundesregierung an ihr Programm: Die soziale Absicherung in Kunst und Kultur verbessern!</p>
<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />
<p><strong>Weitere Lektüre:</strong></p>
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://kulturrat.at/wp-content/uploads/2025/05/Punktierung_Fakten_Positionen_Aus_Zuverdienst_AMS_Kulturrat_2805_2025.pdf" data-type="link" data-id="https://kulturrat.at/wp-content/uploads/2025/05/Punktierung_Fakten_Positionen_Aus_Zuverdienst_AMS_Kulturrat_2805_2025.pdf">Aus für Zuverdienst am AMS! Geplante Änderungen und Auswirkungen.</a><br />
(Fakten und Positionen. Punktierung Kulturrat Österreich, 28.5.2025)</li>
<li><a href="https://kulturrat.at/aus-fuer-zuverdienst-am-ams" data-type="link" data-id="https://kulturrat.at/aus-fuer-zuverdienst-am-ams">Stellungnahme</a> des Kulturrat Österreich zum Gesetzesvorschlag</li>
<li><a href="https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/I/69" data-type="link" data-id="https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/I/69">Gesetzesvorlage</a> (Artikel 45 Budgetbegleitgesetz 2025)</li>
</ul>
<p><strong>Weitere Texte:</strong></p>
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://kulturrat.at/aus-fuer-zuverdienst-zum-arbeitslosengeld" data-type="link" data-id="https://kulturrat.at/aus-fuer-zuverdienst-zum-arbeitslosengeld">Aus für Zuverdienst zum Arbeitslosengeld? Eine Drohung wird konkreter.</a><br />
Kulturrat Österreich warnt vor existenziellen Konsequenzen für die soziale Lage der Künstler_innen und Kulturarbeiter_innen, und nicht nur für sie. (Presseaussendung vom 23.4.2025)</li>
<li><a href="https://kulturrat.at/vorerst-gute-nachrichten-fuer-mehrfach-geringfuegig-beschaeftigte" data-type="link" data-id="https://kulturrat.at/vorerst-gute-nachrichten-fuer-mehrfach-geringfuegig-beschaeftigte">Vorerst gute Nachrichten für mehrfach geringfügig Beschäftigte</a><br />
Ministeriumsweisung vom Verwaltungsgerichtshof (VwGH) teilweise zurückgewiesen, darin angeordnete Ausschlüsse vom Arbeitslosengeld sind rechtswidrig. (Pressemitteilung vom 24.3.2025)</li>
<li><a href="https://kulturrat.at/ams-zuverdienst-staerken-nicht-schwaechen" data-type="link" data-id="https://kulturrat.at/ams-zuverdienst-staerken-nicht-schwaechen">AMS: Zuverdienst stärken, nicht schwächen.</a><br />
Kulturrat Österreich fordert Lösungen für langjährige Probleme (Pressemitteilung vom 13.4.2022)</li>
</ul>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Solidarität mit der steirischen Kunst- und Kulturszene</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/sonstiges/solidaritaet-mit-der-steirischen-kunst-und-kulturszene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2025 11:56:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.filmschaffende.at/?p=2145</guid>

					<description><![CDATA[Der Dachverband der österreichischen Filmschaffenden unterstützt den Aufruf der IG Kultur und der IG Autor:innen: Solidarität mit der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Dachverband der österreichischen Filmschaffenden unterstützt den Aufruf der IG Kultur und der IG Autor:innen:</p>
<p><strong>Solidarität mit der steirischen Kunst- und Kulturszene</strong><br />
Wir beobachten mit Bestürzung den Versuch der neuen steirischen Landesregierung, die vielfältige Kunst- und Kulturlandschaft der Steiermark auszuhungern und zu zerstören. Die ersten bis zu 100 Prozent reichenden Kürzungen wurden bereits vorgenommen, das für fachliche Entscheidungen zuständige Kulturkuratorium wurde parteipolitisch umbesetzt, darunter mit Vertretern extrem rechter Ideologien. Die FPÖ-geführte steirische Landesregierung beginnt mit Hilfe der ÖVP ihr auf „heimisches Brauchtum“ und „steirische Volkskultur“ ausgerichtetes Kunst- und Kulturprogramm zu verwirklichen.</p>
<p>Die behaupteten Sparnotwendigkeiten beruhen durch den Verzicht auf die hauptsächlich der Gegenwartskunst und -kultur gewidmete Landeskulturabgabe einerseits auf Selbstverursachung und sind andererseits einseitig adressiert. Den Kunst- und Kulturinitiativen werden die Finanzierungsgrundlagen und Förderungen entzogen, das Brauchtum soll mit einem Mehr an Förderungen und ihrer beabsichtigen „Aufwertung“ durch zahlreiche Maßnahmen vereinnahmt werden. Die politische Aufmerksamkeit gilt der populistischen Eventkultur, dorthin werden die Gelder verfrachtet.</p>
<p>Wir fordern die steirische Landesregierung auf, das Steiermärkische Kultur- und Kunstförderungsgesetz zu befolgen. Dieses sieht Vielfalt und keinerlei einseitige Begünstigungen vor, insbesondere keine Bevorzugung eines Teils der Kultur und schon gar nicht der Event-Kultur unter Benachteiligung der Gegenwartskunst und -kultur und ihrer Einrichtungen.<br />
Wir fordern die steirische Landesregierung auf, die in der Kulturstrategie 2030 festgehaltene Entpolitisierung des Kulturkuratoriums einzuhalten und die parteipolitisch motivierte Umbesetzung rückgängig zu machen</p>
<p>Wir fordern die steirische Landesregierung auf, die drohende Zerstörung der über Jahrzehnte gewachsenen kulturellen Infrastruktur des Landes sofort zu stoppen.</p>
<p>Jeder Versuch, die Vielfalt der steirischen Kunst- und Kulturlandschaft zu beschneiden, jeder Versuch, das Kunst- und Kulturleben in getrennte Sphären von Volkskultur und zeitgenössischer Kunst und Kultur aufzuspalten und gegeneinander auszuspielen, jeder Versuch, Fachgremien durch parteipolitische Besetzungen zu instrumentalisieren und politische Verantwortung auf budgetäre Sachzwänge abzuwälzen, widerspricht nicht nur dem Wesen von Kunst und Kultur, sondern schadet dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, dem Wirtschaftsstandort, den Bildungschancen und kulturellen Entwicklungs- und Partizipationsmöglichkeiten aller nachhaltig.</p>
<p>Kunst und Kultur machen nicht an Landesgrenzen halt. Die Entwicklungen in der Steiermark sind keine Ländersache. Sie gehen uns alle an. Jeder Angriff auf freie Kunst und Kultureinrichtungen ist ein Angriff auf die Demokratie.<br />
Wir solidarisieren uns mit allen am Kunst- und Kulturleben der Steiermark Beteiligten und fordern die steirische Landesregierung dazu auf, den Interessen aller im Land anstatt ihren parteipolitischen Interessen zu dienen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jahresbericht 2024</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/sonstiges/jahresbericht-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2025 14:09:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Jahresbericht des Dachverbandes der österreichischen Filmschaffenden 2024 ist hier abrufbar: DV_Tätigkeitsbericht_24]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Jahresbericht des Dachverbandes der österreichischen Filmschaffenden 2024 ist hier abrufbar:</p>
<p><a href="https://www.filmschaffende.at/wp-content/uploads/2025/01/DV_Taetigkeitsbericht_24.pdf">DV_Tätigkeitsbericht_24</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kinderbetreuung</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/sonstiges/kinderbetreuung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2024 12:14:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Vereinbarkeit von Berufstätigkeit im Kunst- und Kulturbereich mit Betreuungspflichten ist unter den gegebenen Voraussetzungen schwer bis nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Vereinbarkeit von Berufstätigkeit im Kunst- und Kulturbereich mit Betreuungspflichten ist unter den gegebenen Voraussetzungen schwer bis nicht möglich. </strong></p>
<p>Forderungspapier der IG Kultur:</p>
<p><a href="https://igkultur.at/projekt/kinderbetreuung-kunstkultur"> https://igkultur.at/projekt/kinderbetreuung-kunstkultur</a></p>
<p>Petition:</p>
<p><a title="https://mein.aufstehn.at/petitions/flachendeckende-qualitatsvolle-kinderbetreuung-jetzt" contenteditable="false" href="https://mein.aufstehn.at/petitions/flachendeckende-qualitatsvolle-kinderbetreuung-jetzt">https://mein.aufstehn.at/petitions/flachendeckende-qualitatsvolle-kinderbetreuung-jetzt</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Kindeswohlkonzept</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/sonstiges/kindeswohlkonzept/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2024 07:23:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.filmschaffende.at/?p=1804</guid>

					<description><![CDATA[Kindeswohlkonzept Kurzübersicht KiwoK_Kindeswohlkonzept Film Kurzfassung Kindeswohlkonzept komplett KiwoK_Kindeswohlkonzept Film komplett Kindeswohlkonzept Anhänge KiwoK_Kindeswohlkonzept Film Anhänge &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kindeswohlkonzept Kurzübersicht</p>
<p><a href="https://www.filmschaffende.at/wp-content/uploads/2024/05/KiwoK_Kindeswohlkonzept-Film-Kurzfassung.pdf">KiwoK_Kindeswohlkonzept Film Kurzfassung</a></p>
<p>Kindeswohlkonzept komplett</p>
<p><a href="https://www.filmschaffende.at/wp-content/uploads/2024/05/KiwoK_Kindeswohlkonzept-Film-komplett.pdf">KiwoK_Kindeswohlkonzept Film komplett</a></p>
<p>Kindeswohlkonzept Anhänge</p>
<p><a href="https://www.filmschaffende.at/wp-content/uploads/2024/05/KiwoK_Kindeswohlkonzept-Film-Anhaenge.pdf">KiwoK_Kindeswohlkonzept Film Anhänge</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gegen jeden Antisemitismus</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/sonstiges/gegen-jeden-antisemitismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 13:29:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[(Grundsatzerklärung der Arge kulturelle Vielfalt, 11.3.2024) Die Arbeitsgemeinschaft Kulturelle Vielfalt (ARGE) ist die Dialogplattform zur Beteiligung der Zivilgesellschaft [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Grundsatzerklärung der Arge kulturelle Vielfalt, 11.3.2024) Die Arbeitsgemeinschaft Kulturelle Vielfalt (ARGE) ist die Dialogplattform zur Beteiligung der Zivilgesellschaft am Prozess der Umsetzung der UNESCO-Konvention „Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“. In einem <a href="https://www.unesco.at/kultur/vielfalt-kultureller-ausdrucksformen/news-vielfalt-kultureller-ausdrucksformen/article/statement-der-arge-kulturelle-vielfalt-statement-von-mitglieder-der-arge-kulturelle-vielfalt">Statement</a> sprechen sich die Mitglieder der ARGE Kulturelle Vielfalt, darunter der Dachverband der österreichischen Filmschaffenden, gegen jeden Antisemitismus aus.</em></p>
<p><strong>Grundsatzerklärung</strong></p>
<p><strong>Gegen jeden Antisemitismus</strong></p>
<p>Die 1948 etablierte Allgemeine Erklärung der Menschenrechte entstand vor dem Hintergrund der Shoa – der industriellen Massenermordung von Jüdinnen und Juden. 75 Jahre später sehen wir uns mit einer Welle des Antisemitismus konfrontiert, wie es sie seit dem Sieg über den Nationalsozialismus nicht mehr gab.</p>
<p>Seinen Ursprung hat der enorme Anstieg des – einmal offenen, einmal weniger offenen – Antisemitismus im Massaker der Hamas an Menschen in Israel. Dessen Ausmaß an Hass und entmenschlichter Gewalt stellt den schlimmsten Angriff auf jüdische und als jüdisch wahrgenommene Menschen seit dem Ende des Nationalsozialismus dar.</p>
<p>Dieses Ausmaß an Gewalt – auch der andauernden sexualisierten Gewalt gegen Frauen* – hätte einen unüberhörbaren Aufschrei und gigantischen Protest nach sich ziehen müssen. Passiert ist das allerdings kaum. Im Gegenteil: Es kam zu einer Reihe von „Ja, aber“-Reflexen, gefolgt von antisemitischen und die Rolle der Hamas relativierenden oder gar leugnenden Äußerungen. Und das nicht nur bei alten und neuen Rechten (und Rechtsextremen), sondern lautstark und mitunter auch gewalttätig an Universitäten und im Kunst- und Kulturbetrieb, wenn Identitätspolitiken und postkoloniale und/oder queere Diskurse Antisemitismus reproduzieren. Wir wollen und werden diese wichtigen gesellschaftspolitischen Diskurse, nicht dem Antisemitismus überlassen. Es ist unabdingbar, dass der Kunst- und Kultursektor solidarische Praxen entwickelt, die sich zugleich als anti-antisemitisch und antirassistisch verstehen.</p>
<p>Der Strike Germany-Aufruf gegen deutsche Kultureinrichtungen wegen der versuchten Einführung der Nichtförderungswürdigkeit bei Antisemitismus und anderer Diskriminierung und Ausgrenzung durch den Berliner Senat oder der geforderte Song- Contest-Ausschluss von Israel zeigt wie tief dieser „Ja, aber“-Reflex in die Gesellschaft eingedrungen ist, beide Initiativen werden von Künstlerinnen und Künstlern getragen. Die Diskussion um die Nichtzulassung des israelischen Song-Contest-Beitrags wegen Bezugnahme auf das Massaker der Hamas sowie der Genozid-Vorwurf an Israel bei gleichzeitigem Verschweigen des vorangegangenen Massakers der Hamas bei der Preis-Gala der Berlinale und beim geforderten Ausschluss von Israel aus der Biennale in Venedig komplettieren dieses Erscheinungsbild.</p>
<p>Es ist daher dringend geboten, sich klar und eindeutig gegen jeden Antisemitismus zu stellen, auch gegen einen, der sich im Schutzmantel der Unterstützung pro-palästinensischer Positionen für die von der Hamas  intendierte Vernichtung des Staates Israel und seiner Bevölkerung engagiert. Es ist gleichzeitig unerlässlich, sich gegen das Leid der Bevölkerung im Gaza-Streifen, für die Entmilitarisierung der Diktatur des Hamas-Regimes, für Friedenslösungen und für die Freilassung der Geiseln einzusetzen.</p>
<p>Die Absichten des Antisemitismus und der Hamas und ihrer Verbündeten und Unterstützerinnen und Unterstützer sind klar, sie dienen nicht der Verständigung oder der Erhaltung kultureller Vielfalt, sie verfolgen die Auslöschung allen jüdischen Lebens und dienen der Beraubung jeglicher individueller Freiheit und menschlicher Selbstbestimmung und Würde, sogar noch über den Tod hinaus. Nichts anderes wurde beim Massaker am 7. Oktober 2023 demonstriert.</p>
<p>Es gibt keine Rechtfertigung für solche Gewalttaten, vielmehr die Notwendigkeit weder ihre Verharmlosung noch ihre Relativierung zuzulassen, sowohl was den historischen Antisemitismus betrifft als auch den heutigen.</p>
<p>Die Arbeit der ARGE Kulturelle Vielfalt ist auf Erhaltung der kulturellen Vielfalt ausgerichtet, nicht auf ihre Verhinderung oder Zerstörung. Sie sieht mit großer Sorge, wie auch der Kunst- und Kulturbereich, Universitäten und Schulen zu Austragungsorten antisemitischer Auftritte werden und warnt ausdrücklich vor der dauerhaften Beschädigung der über Jahrzehnte hinweg gegen alle politischen Hindernisse aufgebauten kulturellen Verständigung.</p>
<p>Die ARGE Kulturelle Vielfalt spricht sich mit allem Nachdruck gegen jeden Antisemitismus aus.</p>
<p><strong>Unterzeichner*innen</strong></p>
<p>IG Bildende Kunst<br />
Dachverband der Filmschaffenden<br />
mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien<br />
Art Mobility Austria<br />
Austrian Composers<br />
EU XXL<br />
IG Autorinnen Autoren<br />
ARTS for HEALTH AUSTRIA<br />
Kulturrat Österreich</p>
<p>&nbsp;</p>
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