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	<title>Urheber:innenrecht &#8211; Dachverband der österreichischen Filmschaffenden</title>
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		<title>Das neue Biedermeier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2021 14:47:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urheber:innenrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Vorsitzende des Dachverbandes Fabian Eder zum Urheber:innenrecht und aktuellen politoischen Entwicklungen im MediaBiz 12/21. Das neue Biedermeier [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vorsitzende des Dachverbandes Fabian Eder zum Urheber:innenrecht und aktuellen politoischen Entwicklungen im MediaBiz 12/21. <a href="https://www.filmschaffende.at/wp-content/uploads/2022/01/Das-neue-Biedermeier-MB248.pdf">Das neue Biedermeier MB248</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Urheberrechtsnovelle 2021</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/urheberinnenrecht/urheberrechtsnovelle-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2021 14:42:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urheber:innenrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir halten an unseren Ansprüchen fest Im Kapitel Medien des Regierungsprogramms 2020 nahm sich die Koalition die Umsetzung der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir halten an unseren Ansprüchen fest</strong></p>
<p>Im Kapitel Medien des Regierungsprogramms 2020 nahm sich die Koalition die Umsetzung der Copyright-Richtline vor, zum „Schutz geistigen Eigentums“, im Kapitel Kunst und Kultur die „Einführung eines modernen Urhebervertragsrechts“. Knapp zwei Jahre später ist klar: Diese Ziele wurden verfehlt.</p>
<p>Die Initiative <a href="http://www.urhebervertragsrecht.at,">Urhebervertragsrecht </a>, die sich auf Grund dieser Voraussetzungen im Jahr 2020 gründete und der Verbände und Institutionen von betroffenen Urheber:innen und Leistungsschutzberechtigten angehören, legte einen ausgewogenen Entwurf vor, der die Interessen aller &#8211; auch der Verwerter:innen und Produzent:innen &#8211; berücksichtigte.</p>
<p>Im Dezember 2020 kam schließlich aus dem Justizministerium der Arbeitsentwurf, der Hoffnung auf eine Stärkung der, in Österreich traditionell schwachen, Position der Urheber:innen und Leistungsschutzberechtigten aufkommen ließ. Allein, dieser Entwurf wurde von der Regierung nicht übernommen, es blieb in der Regierungsvorlage nichts mehr übrig vom „Schutz geistigen Eigentums“ und der Stärkung der Urheber:innen und Leistungsschutzberechtigten durch die „Einführung eines modernen Urhebervertragsrechts“. Diese Chance, die unser Nachbarland Deutschland entschlossen ergriff, indem es ein starkes Vertragsrecht und gleich mehrere Direktvergütungsgansprüche für Urheber:innen und Leistungsschutzberechtigte umgesetzt hat, wurde in den Verhandlungen zwischen den Koalitionspartnern ohne sichtbar gewordenem Koalitionskonflikt verspielt.</p>
<p>Dadurch positioniert sich Österreich einmal mehr rückschrittlich vor allem im gemeinsamen Markt mit Deutschland. Die Diskriminierung gegenüber deutschen Kolleginnen wird forciert, ein teures Verwaltungschaos ist vorprogrammiert. Statt allen etwas zu bringen und die Kulturbudgets über die SKE-Fonds (Soziale und Kulturelle Einrichtungen der Verwertungsgesellschaften) zu entlasten, wird diese „Reform“ die Steuerzahler:innen durch jahrelange Rechtsstreitigkeiten Unsummen kosten.</p>
<p>Die zahlreichen Aktivitäten der diversen Verbände, die Termine mit den zuständigen Politiker:innen, Pressekonferenzen, Informationsveranstaltungen, der unermüdliche Einsatz aller blieb ungehört und unbelohnt; zugunsten einer Lobby der Verwerter:innenseite, die ohne die schöpferischen Leistungen der Künstler:innen brotlos wäre. Auf der Strecke bleiben jene, die mit ihren kreativen Leistungen eine milliardenschwere Industrie mit Content versorgen ohne selbst davon profitieren zu können. Sieht so der Schutz „geistigen Eigentums“, sieht so ein „modernes Urhebervertragsrecht“ in einem Land aus, das sich als Kulturnation versteht?</p>
<p>Die Initiative Urhebervertragsrecht ist nicht gegründet worden, um sich von Rückschlägen in die Flucht schlagen zu lassen. Sie wird weiterhin Überzeugungsarbeit leisten, Vorschläge unterbreiten und verhandeln, sie wird weiterhin von der Regierung die Einlösung ihrer im Regierungsprogramm gemachten Zusagen verlangen. Wenn uns das bei der jetzigen Reform nicht gelingt, dann klopfen wir ab sofort wieder an die Tür.</p>
<p>Materialen zu den Vorschlägen der Initiative Urhebervertragsrecht: <a href="https://www.urhebervertragsrecht.at/">Initiative</a></p>
<p>Ministerialentwurf Urheberrechts-Novelle 2021: <a href="https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/ME/ME_00143/index.shtml">Parlament</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nein zur Urheber:innenrechtsnovelle!</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/urheberinnenrecht/nein-zur-urheber_innenrechtsnovelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Dec 2021 13:43:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urheber:innenrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Es hat nie zuvor eine größere Demonstration gemeinsamer Interessen und ein geschlosseneres Auftreten österreichischer Kunst- und Kulturschaffender gegen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat nie zuvor eine größere Demonstration gemeinsamer Interessen und ein geschlosseneres Auftreten österreichischer Kunst- und Kulturschaffender gegen eine geplante Urheberrechtsreform in Österreich gegeben:</p>
<p>89 Kunst- und Kultur-Interessenvertretungen und Einrichtungen der Kunst und Kultur sagen NEIN zur Urheberrechtgesetznovelle 2021. Sie sagen NEIN zum Regierungsentwurf, der dem parlamentarischen Justizausschuss am Dienstag zur Verabschiedung vorgelegt wird. Sie fordern: Zurück mit der Urheberrechtsgesetznovelle 2021 an den Start.</p>
<p>Sie haben auch allen Grund dazu. Eine Novelle, die den digitalen Markt regulieren soll, schließt die Kunst- und Kulturschaffenden als Beteiligte aus, sie werden nur als unbezahlte Lieferanten gebraucht, die der kostenlosen Nutzung ihrer Werke ohne Mitsprachemöglichkeit oder Einspruchsrecht zusehen sollen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Gerhard Ruiss / Maria Anna Kollmann</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>NEIN zur Urheberrechtgesetznovelle 2021</p>
<p>weil</p>
<p>• sie keine Zahlungsverpflichtungen für Onlineplattformen enthält<br />
• es keine direkten Vergütungen für Urheber*innen und Interpret*innen gibt<br />
• kollektive Rechtewahrnehmungen durch Verwertungsgesellschaften nicht vorgesehen sind<br />
• sich Urheber*innen und Interpret*innen von ihren Interessenverbänden nicht vertreten lassen können<br />
• sie die Urheber*innen und Interpret*innen vertragsrechtlich nicht stärkt</p>
<p>Die unterzeichnenden Verbände und Institutionen fordern, umgehend an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um dem Anspruch eines fairen Urheber*innenrechts gerecht zu werden.</p>
<p>AIEP Austria – KrimiAutorInnen, Plattform der österreichischen Krimischriftstellerinnen und -schriftsteller<br />
Albatros Verlag<br />
ASSITEJ Austria<br />
Austrian Composers – Österreichischer Komponistenbund<br />
ADA Austrian Directors Association<br />
Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs – Zentralverband<br />
Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs, Landesverband Wien, Niederösterreich, Burgenland<br />
BÖS – Berufsverband österreichischer SchreibpädagogInnen<br />
Carousel Theater<br />
Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden<br />
Dachverband Salzburger Kulturstätten<br />
Die Wortwerft – Intermedialer Literaturverein<br />
dok.at – Interessengemeinschaft Österreichischer Dokumentarfilm<br />
Drehbuchverband Austria<br />
edition exil<br />
erostepost – Verein für Literatur und Literaturzeitschrift<br />
Europa-Literaturkreis Kapfenberg<br />
Europäische Theaternacht<br />
European Federation of National Youth Orchestras<br />
Filmmakeup / Austrian Association of Film-Makeup, Hair and SFX Artists<br />
Filmton Austria<br />
Galerie St. Barbara<br />
Gert-Jonke-Gesellschaft<br />
Grazer Autorinnen Autorenversammlung<br />
IG Autorinnen Autoren<br />
IG Autorinnen Autoren Tirol<br />
IG Bildende Kunst<br />
IG Freie Musikschaffende<br />
IG Freie Theaterarbeit<br />
IGNM Internationale Gesellschaft für neue Musik, Sektion Österreich<br />
IG Kabarett<br />
IG Kultur Österreich<br />
IG Kultur Steiermark<br />
IG Übersetzerinnen Übersetzer<br />
IG World Music Austria<br />
INÖK Interessengemeinschaft Niederösterreichische Komponistinnen<br />
INST Internet Zeitschrift für Kulturwissenschaften<br />
Jugend-Literatur-Werkstatt Graz<br />
Jura Soyfer Gesellschaft<br />
kolik – zeitschrift für literatur<br />
Künstlerhaus, Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs<br />
KSV Kärntner Schriftstellerinnen und Schriftstellerverband<br />
KulturAG<br />
Kulturinitiative Feuerwerk<br />
Kulturrat Österreich<br />
Literaturhaus Salzburg<br />
Literaturhaus Wien<br />
Literaturinitiative Dichtermühle<br />
Literatur Vorarlberg<br />
LOG Zeitschrift für internationale Literatur<br />
manuskripte – Literaturzeitschrift<br />
mica – music austria<br />
Musikergilde<br />
OESTIG – Österreichische Interpretengesellschaft<br />
ÖJC ¬– Österreichischer Journalisten Club<br />
Osterfestival Tirol<br />
Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik – ÖGZM<br />
Österreichische Haiku Gesellschaft / Austrian Haiku Association<br />
Österreichischer Musikrat<br />
Österreichischer PEN-Club<br />
Österreichischer Verband Filmschnitt / aea<br />
ÖSV – Österreichischer Schriftsteller/innenverband / Austrian Writers Association<br />
PAKT Wien, Plattform der Häuser für darstellende Künste<br />
Podium ¬– Literaturzeitschrift und Literaturkreis Schloss Neulengbach<br />
Polylogzentrum<br />
Presseclub Concordia<br />
Pro Vita Alpina<br />
Ressler Kunst Auktionen<br />
Salzburger Autorengruppe<br />
Schriftzug 3250<br />
Tanzquartier Wien<br />
Theater am Saumarkt<br />
Unabhängiges Literaturhaus Niederösterreich<br />
UNIVERSITAS Austria<br />
Verband der Dramatiker und Dramatikerinnen<br />
Verband Filmregie Österreich<br />
Verband Österreichischer Casting Directors / VOECD<br />
Verband Österreichischer FilmschauspielerInnen / VÖFS<br />
Verband Österreichischer FilmausstatterInnen / VÖF<br />
Verband Österreichischer Kameraleute / AAC<br />
verein exil Wien<br />
Verein für neue Literatur<br />
Verein Orchesterwelt<br />
Wiener Jeunesse Orchester<br />
Wiener Johann Strauss Orchester<br />
WIENER WORTSTAETTEN<br />
Younion, Sektion Bühnengehörige<br />
Younion, Sektion Film / audiovisuelle Medien<br />
Younion Sektion Musik</p>
<p>Wien, Stand vom 5.12.2021</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/urheberinnenrecht/stellungnahme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2021 12:30:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urheber:innenrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Oktober 2021 nahm der Dachverband Stellung zur Urheber:innenrechtsnovelle 2021 Stellungnahme Urheberrechts-Novelle_2021]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Oktober 2021 nahm der Dachverband Stellung zur Urheber:innenrechtsnovelle 2021</p>
<p><a href="https://www.filmschaffende.at/wp-content/uploads/2022/01/Stellungnahme-Urheberrechts-Novelle_2021.pdf">Stellungnahme Urheberrechts-Novelle_2021</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Entwurf zur Urheberrechtsnovelle schockiert</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/urheberinnenrecht/entwurf-zur-urheberrechtsnovelle-schockiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Sep 2021 13:13:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urheber:innenrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Der zur Begutachtung vorgelegte Entwurf zur Novellierung des Urheberrechtsgesetzes löst einen Schock unter den Filmschaffenden aus. Kein Geld [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der zur Begutachtung vorgelegte Entwurf zur Novellierung des Urheberrechtsgesetzes löst einen Schock unter den Filmschaffenden aus.</p>
<p><strong>Kein Geld von den Internetplattformen</strong></p>
<p>Besonders die Tatsache, dass die Filmschaffenden &#8211; wie im Übrigen alle anderen Künstler_innen auch &#8211; keinen direkten Vergütungsanspruch gegenüber den großen Internetplattformen haben sollen, löst Entsetzen aus. »Der Tantiemenanspruch der Filmschaffenden besteht heute ohnehin nur bei der Zweitverwertung, die Gelder kommen aus der Kabelweiterleitung und der Speichermedienvergütung. Beides Auslaufmodelle. Die Intention der EU-Urheberrechtsrichtlinie ist es, uns über den technologischen Wandel hinaus eine faire und angemessene Beteiligung an der Nutzung unserer Werke zu ermöglichen. Diese Intention wurde bei dem Entwurf vollkommen negiert. Dabei geht es jetzt um die Beteiligung an den Werbeeinnahmen, welche die großen Internetplattformen mit unseren Werken generieren. Aber auch im Lichte der anstehenden Novellierung des ORF &#8211; Gesetzes, die es dem öffentlichen rechtlichen Sender ermöglichen wird, auch direkt und ausschließlich fürs Netz zu produzieren, kommt dieser Entwurf einer Enteignung gleich. Sollte das Gesetz so umgesetzt werden, bedeutet das mittelfristig das Ende der Tantiemen für Filmschaffende.«, sagt Fabian Eder, Obmann des Dachverbandes.</p>
<p><strong>Keine kollektive Rechtewahrnehmung</strong></p>
<p>Ferner sieht der Entwurf vor, dass Künstler_innen ihre Rechte in Zukunft nicht kollektiv wahrnehmen dürfen. In einer Branche mit extrem steilen Hierarchien und alternativlosen Abhängigkeiten bedeutet das, dass es in Zukunft gar keine Ansprüche mehr gibt. Im Urhebervertragsrecht, das mit guten 20 Jahren Verspätung nun endlich kommen soll, will die Bundesregierung die Tantiemenansprüche von Angestellten in den Kollektivvertragsmindestlöhnen pauschal und zeitlich unbegrenzt abgegolten wissen.</p>
<p>»Alle Filmschaffenden, die am Set arbeiten, werden »disponiert«, was sie zu Weisungsgebundenen macht. Sie müssen angestellt werden. All diese sollen ihrer finanziellen Ansprüche aus dem Urheberrecht zur Gänze beraubt werden. In der Praxis bedeutet das, dass noch mehr Filmschaffende in die Scheinselbstständigkeit gedrängt werden«, erklärt Maria Anna Kollmann, Geschäftsführerin des Dachverbands der Österreichischen Filmschaffenden.</p>
<p>»Ich hoffe, dass es sich dabei um einen Irrtum handelt«, ergänzt Eder, »und will mir nicht vorstellen, dass dahinter politische Absicht stecken könnte.«</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sind die künstlerischen Leistungen der österreichischen Filmschaffenden weniger wert?</strong></p>
<p>Die österreichische Filmproduktion besteht zum überwiegenden Teil aus Koproduktionen mit Deutschland. Deutschland hat all diese Punkte bereits in einer fairen und angemessenen Form umgesetzt. Der Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden erwartet sich daher eine Reparatur des Entwurfes und eine Anpassung an die in Deutschland bereits geltenden Bestimmungen, genauso wie eine seriöse Berücksichtigung der grundsätzlichen Erwägungen zur EU-Urheberrechtsrichtlinie.</p>
<p>Das betrifft</p>
<ul>
<li>direkte Vergütungsansprüche gegenüber den Plattformen</li>
<li>kollektive Rechtewahrnehmung</li>
<li>Möglichkeit der Verbandsklage</li>
</ul>
<p>Der Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden vermisst die sogenannten »Stakeholder Dialoge« aller vom Gesetzesentwurf Betroffenen, die bei der Erarbeitung des Gesetzesentwurfes ausgelassen wurden, und weist darauf hin, dass sich die Künstler_innen aller Sparten in der »Initiative Urhebervertragsrecht« zusammengeschlossen haben. Gesprächsangebote wurden von der Gegenseite abgelehnt.</p>
<p>»Das ist bedauerlich. In einer Demokratie sollte der Dialog das Fundament für Entscheidungen sein.«, sagt Eder und nimmt Bezug auf die Untergriffe, mit denen sich die Allianz Kreativwirtschaft politisch durchgesetzt hat: »Franz Medwenitsch hat den österreichischen Künstler_innen vorgeworfen, sie würden »Gold Plating«, also Vergoldung betreiben. Er hat das natürlich als zynischen Kampfbegriff verwendet. Aber eigentlich muss ich ihm Recht geben. Wir betreiben tatsächlich Gold Plating. Wir vergolden österreichische Produktionen, und zwar am laufenden Band. Mit goldenen Schallplatten, Nobelpreisen und last but not least Goldenen Palmen und Oscars«, so Eder abschließend.</p>
<p>Rückfragen:</p>
<p>Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden</p>
<p>Mail: <a href="mailto:of&#102;&#105;&#99;&#101;&#64;filmsc&#104;af&#102;en&#100;e&#46;&#97;t">of&#102;&#105;&#99;e&#64;&#102;ilm&#115;ch&#97;f&#102;&#101;&#110;d&#101;.at</a></p>
<p>Tel. 01-5269741</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grundsatzerklärung</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/urheberinnenrecht/grundsatzerklaerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2021 14:24:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urheber:innenrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Jänner 2020 veröffentlichten Verbände und Institutionen zum Kapitel 3 der Richtline über das Urheber:innenrecht &#8211; Faire Vergütung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jänner 2020 veröffentlichten Verbände und Institutionen zum Kapitel 3 der Richtline über das Urheber:innenrecht &#8211; Faire Vergütung in Verwertungsverträgen mit Urhebern und ausübenden Künstlern &#8211; eine gemeinsame Grundsatzerklärung:</p>
<p><a href="https://new.filmschaffende.at/wp-content/uploads/2022/01/Grundsatzerklaerung_Jaenner-20.pdf">Grundsatzerklärung_Jänner 20</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Initiative Urhebervertragsrecht</title>
		<link>https://www.filmschaffende.at/urheberinnenrecht/initiative-urhebervertragsrecht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dafa_user]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2020 13:57:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urheber:innenrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Initiative Urhebervertragsrecht ist ein im Jahr 2020 gegründeter Zusammenschluss von österreichischen Künstler:innen-Vereinigungen (Urheber:innen und ausübende Künstler:innen), der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Initiative Urhebervertragsrecht ist ein im Jahr 2020 gegründeter Zusammenschluss von österreichischen Künstler:innen-Vereinigungen (Urheber:innen und ausübende Künstler:innen), der sich für eine Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen im Bereich des Urheberrechts und Verwertungsgesellschaftenrechts in Österreich einsetzt.</p>
<p>Alle Infos: <a href="https://www.urhebervertragsrecht.at/">Initiative Urhebervertragsrecht</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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